Beiträge von Zypper

    Im brandneuen LEGO Brand Store zu Stuttgart live und spontan einen "Donut" aus PaB-Wand-Bestand zusammensetzen und der Strore-Managerin schenken. Denn kleine Geschenke können der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit sein!

    Bald mehr dazu!


    Grüßle

    Zypper

    Dabei (beim Transfer von RR 1 zu RR 2) entstehen manch reizvolle Zwischenprodukte, die glatt als eigenständiges Microscale-MOC durchgehen könnten. Was zum Beispiel seht ihr hier? Mont St.Michel?

    Frohes Schaffen!

    Zypper

    Ich verwandele gerade Robins Runde (rechts im Bild) zu dem, was links im Bild Formen annimmt und den wenig originellen Titel "Robins Runde 2" tragen wird.



    Die Aufgabe: Wesentliche Inhalte der leider instabilen, nicht hängbaren 25-speichigen SNOT-Konstruktion auf einen stabilen 75er 1x2-Ring mit 25 Strahlen zu übertragen - mit notwendigen Weglassungen, aber auch etlichen Ergänzungen. Die hierbei wichtigsten Teil sind diese schwarzen 57779 ( das Teil ist genauso bescheuert undankbar zu verbauen, wie es heißt: Crane Arm Outside, Wide with Pin Hole at Mid-Point.) Es ist schön lang, und es ist schön steif. Das ist aber auch schon alles, was es auf den Haben-Seite zu verzeichnen gibt.


    Wie unschwer zu erkennen ist, verfügt der 2x2-Teil linksim Bild zwar über zwei Technik-Kreuzlöcher. Aber "unten" ist das Ding für einen gescheiten Weiterverbau praktisch kaum zu gebrauchen. Es taugt wirklich nur dafür, einen Technic-Liftarm aufzunehmen.


    Ich persönlich mag das Ding überhaupt nicht. Einen triftigeren Grund, es zum Hauptdarsteller eines neuen MOC zu machen, gibt es also nicht.


    Fun Fact: Ich verfüge über 54 Stück davon. Weltweit gibt es nur einen Anbieter, der 57 im Angebot hat, und der hockt in Thailand.

    Europaweit bietet einer mit Sitz in Finnland 27 Stück an, in Deutschland ist einer mit 12 Stück Spitzenreiter.


    Schöne Pfingsten noch!

    Grüßle

    Zypper

    Guten Abend zusammen,


    da liegt der nicht mehr benötigte äußere Ring des aufgegebenen Projektes auf dem Boden herum, als die Abendsonne ins Zimmer kam, und da muss ich einfach auf den Auslöser drücken, ausnahmsweise ein wenig am Foto herummanipulieren, dann noch einen passenden Spruch finden, und fertig ist das - ja, was?


    Mit frohem Gruß

    Zypper

    @Andi,


    also die Füße heißen nur so und halten nicht, was sie versprechen. Egal, wo man das Ding anpackt: immer krümelt irgendwo was ab ... Bewegen kann man das Ding nur, indem man es von innen mit Kreuzgriff greift ...


    Grüßle Z

    Guten Tag zusammen,


    als Vorbemerkung zum Titel: Es war nicht meine Absicht, dem eigentlich längst abgeschlossenen Projekt nach "Tons of Time (1) Lila!", "Tons of Time (2) Sandgrün!" sowie "Tons of Time (3) Turbine" eine weitere Version beizufügen. Wie so oft: es ergab sich einfach. Dazu muss man wissen, was bisher geschah.


    Die Situation also:



    Der innere Ring des gescheiterten Projektes liegt "entbeint" auf dem Tisch. Es soll in die Höhe gehen, dabei soll möglichst viel von dem bereits teilmontierten Material wiederverwendet werden.



    Das gilt insbesondere für die schwarz-gelben Teile mit dem Clip. Die wollte ich auf keinen Fall wieder auseinanderfriemeln ...



    Hier stehen sie auf dem Kopf und werden zu Füßen. Die Idee mit den stachelartig abstehenden Antennen erwies sich übrigens als blöd, daher war sie schnell wieder

    beseitigt.



    Ich kam beim Bauen da nämlich ständig gegen, so dass sie die meiste Zeit abfielen ...



    Blick ins Innere ist vielversprechend, finde ich. Das geht noch höher. Wesentlich höher!



    Etwa so. Flaggen und Antennen sind untergebracht und tragen zur Dynamisierung der Fassade bei.



    Meine persönlichen Favoriten sind übrigens diese Ninjago-Zacken.



    Bis jetzt eine Salatschüssel. Reicht das schon?



    Natürlich nicht. Um einige Etagen aufgestockt, habe ich diese erste Version in meinem Instagram-Account präsentiert, wo sie für meine Verhältnisse sehr großen Zuspruch erhielt. Aber zufrieden war ich noch nicht. Insbesondere nicht damit, dass ich nicht genug gelbe Antennen hatte, um die Gestaltungsidee von unten nach oben zu spiegeln. Auch das Finish oben ließ noch Wünsche offen ...



    Zwei Innenansichten. Links gut zu sehen die beiden Reihen mit transroten 1x2-Steinen. Die mussten raus, sie gefielen mir an der Stelle nicht mehr.



    In dieser Nachtansicht sieht man, womit ich sie ersetzt habe: Technik-Lochbalken 1x2 mit 2 Löchern, die mit alarmtransroten 1x1 Rundeinern verziert wurden. Auch die Anordnung der transroten Kegel ist überarbeitet und "schwingt" nun, wie ich finde.



    Diese weitere Innenansicht offenbart, dass die Ästhetik eines LEGO-Steins sich erst entfaltet, wenn er sozusagen als Relief eingesetzt wird.



    Hier der neue Abschluss für oben.



    Mit einer Kerze drin ist es dann der Schattenwurf, der sozusagen das MOC darstellt ...



    So also sieht die finale Fassung bei Tage aus.


    Das Ding soll bei der Schwabenstein 2021 im Rahmen des Stuttgarter Messeherbstes im November als Prämie demjenigen AFOL übergeben werden, der mit seinem dort ausgestellten MOC die Gunst des Publikums findet. Bei der Gelegenheit ein herzlicher Dank an den Verein Schwabenstein 2x4 e.V., der auch dieses Projekt möglich gemacht hat.


    Zum Schluss noch der Nachweis der jeweils 75 mal eingesetzten Steine:



    (Sofern ich keinen Stein vergessen und mich nicht verzählt habe, sind es 135 x 75 = 10.125 Steine. Gewicht: 4.000 Gramm. Bauzeit etwa eine Woche.)


    Mit Dank für die Aufmerksamkeit und frohem Pfingst-Gruß

    Zypper

    Liebe Leute,


    hach, euer Vertrauen tut mir gut, aber...


    Wie im Titel angedeutet, scheitert das Projekt. Und ich kann euch auch ziemlich genau sagen, woran.


    Als ich nämlich Stück für Stück den äußeren Ring an die Speichen heftete, geschah dies:


    Gesehen, was nicht stimmt? Hier noch mal mit Kringeln:



    Da! An diesen paar Stellen gibt es eine Lücke, die mir vorher nicht aufgefallen ist, weil der "Rauminhalt" dieser Lücke sich ziemlich gleichmäßig auf die 75 Speichen verteilt hatte. Das meint: von den 75 Speichen war keine richtig festgedrückt. Drückt man, wie bei dieser Restauration, 70 feste zusammen, summiert sich die Lücke eben so, dass es bei diesen fünfen nicht passt.


    Das Phänomen ist bekannt, auch bei Rotation 2 kam es vor.

    Aber!

    Wie hier leicht zu erkennen ist, bestehen die Speichen dieses Objektes aus massiv - fast hätt ich gesagt: gemauerten Verbindungen. Diese sind vergleichsweise belastbar: Ist alles miteinander gut verbunden, hebt sich der äußere Ring um ein Weniges - und hält! Steht unter Spannung - und kann an der Wand hängen.


    Die Speichen von Rotation 5 aber - ihr seht es: sind alles andere als "steif". Selbst wenn ich jetzt außen noch eine Runde Rundeiner spendieren würde, um die Lücke mehr als auszugleichen, müsste nun der Effekt des Anhebens des äußeren Ringes folgen. Das wird aber nicht geschehen, denn die Verbindungen - drei Clip-Kombinationen auf Kante gebaut! - das heißt: Die Spannungskräfte konzentrieren sich auf den Rand der Verbindung und werden eben nicht zentral an den inneren Ring weitergegeben.


    Es ist auch nicht so wie bei Rotation 3, wo die Speichen schließlich so schwer wurden, dass sich der ganze Bau insgesamt (zu meiner Überraschung!) flach abgesenkt hat. Denn auch R 3 verfügt über sehr steife Speichen (was von den 2 1x6 und der 1 1x4-Platten kommt).


    Aber Rotation 5 - der Patient, wie man inzwischen sagen muss - ist verwegenerweise in SNOT-Technik gebaut. Das sieht toll aus - und es hält nicht!


    Es folgt eine Sequenz ohne Worte:




    Doch halt! Gibt es wirklich keine andere Lösung als einen Anfall blinder Zerstörungswut?

    Es ist nicht so, dass ichs nicht versucht hätte. Hier ein Beispiel, das Baby doch noch zu retten:



    Und wenn man unter die Speichen 2x16er-Verstärkungen beppt? Dann ist der Effekt der "Rotation im Stillstand" hee ...


    Und ich habe keine 75 mehr davon!!



    Und hier ist nochmal zu sehen, was geschieht, wenn man auf die Speichen Druck über den äußeren Ring nach innen geben will: Es reicht, wenn sich das Ganze an nur einer Stelle so auffaltet.


    Daher.

    So schwer es mir fiel ... (immerhin waren bereits knapp 8000 Teile verbaut. Acht! Tausend! Rotation 3 hat läppische 6.000 ...)

    Ich musste das Projekt in dieser Form aufgeben. Es folgte die Rettung des inneren Ringes und damit der Beginn eines neuen Projektes. Aus "Rotation" wurde eine neue "Ton of Time".


    Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.


    Danke für die mitfiebernde Aufmerksamkeit!

    Frohen Gruß

    Guten Tag zusammen,


    ich spoilere am besten gleich, dass es mit diesem MOC ausnahmsweise mal nicht gut ausgeht ...


    Was nicht heißen soll, dass es nicht etwa gut anfängt. Mit einer Rundung mit 74 Speichenansätzen fängt es immer gut an:


    Obwohl es mich gereizt hat, auch die Tonne höher zu bauen, sollte es in die Fläche gehen...



    Hübsch, nicht, diese Farben? Und die dynamische Anordnung der Teile mit den Clips? Das rotiert schon beim Zusehen ...



    Erfahrene "Rotations-Begleiter" wissen aber (so gut wie ich), dass es bei Projekten dieser Art auf eines wirklich ankommt: Auf die konfliktfreie Schließung des äußeren Ringes.

    Da musste ich wirklich lange probieren, bis ich die korrekte Länge der Speichen heraushatte. Eine technische Kopie bereits vorhandener Rotationen kam ja nicht in Frage, weil dieses Projekt ja unbedingt die SNOT-Technik bemühen musste... Und Clipteile. Und Antennen-Teile ...



    Beim vielen Hin und Her kanns vorkommen, dass es auch mal scheppert ... Sieht schlimm aus, gell?



    Ist aber fast so schnell repariert, wie der Crash entstanden ist. Der äußere Ring scheint sich zu schließen!



    Aber man sollte den Tag nicht vor der letzten Verbindung loben. Zwischen alle Speichen passt ein 1x2 modified Plate (mit Clip) - nur bei der letzten Verbindung nicht. Sieht nach 1x3 aus, oder?



    Überall 1x2, - und nur an einer Stelle 1x3? Da geht die schöne Symmetrie Kapeister ...



    Eine bei diesem Projekt ziemlich oft wiederholte Geste der Verzweiflung ...



    Also alles wieder "ab" ... (zum wiederholten Male ...)



    und die Sache nochmal gründlich analysiert.

    Was fehlt?

    Die 75.Speiche.

    Hätte ich das wissen können?

    Aber ja!



    Hier ist der 75. Speichenansatz glücklich ins innere Rund gefriemelt. Doch was bedeutet das für die abwechselnd gestalteten Speichen? Das hübsche schwarz-rot-schwarz-rot kann ich mir von der Backe wischen ...



    Aber immerhin war das die Lösung. Nun schließt sich der äußere Kreis tatsächlich problemlos. Ich kann an die Ausgestaltung der Speichen gehen.



    Das geht dann auch vergleichsweise zügig voran, und rechts sieht man das vorläufige amtliche Endergebnis.

    Liegend sieht es einfach toll aus. Was aber kann das Ding? Kann es zB angehoben und an eine Wand gehängt werden?



    Natürlich nicht. Ein erster Hebeversuch scheitert grandios. Die Speichen müssen von unten verstärkt werden. Da ein Drehen des Objektes "auf den Rücken" diesmal nicht möglich ist, bleibt nur ...



    Alles "ab"! Und dann erst wenden.



    Und anschließend geduldig alle 75 Speichen verstärken und wieder dranbauen.



    Wenigstens schaut's von unten toll aus. Noch ist das Ding aber nicht fertig ...



    So werden also die verstärkten Speichen an den inneren Ring gebaut, dann wird der innere Ring mit den losen Speichen wieder richtigherum gedreht - schließlich kommt der äußere Ring dazu ... und nun müssen nur noch der innere mit dem äußeren Ring "Hochzeit" feiern.


    Was meint ihr: geht das gut? Wird das hinkommen? Wird das halten? Werden wir das Ding im nächsten Bild an der Wand hängen sehen?


    Bleibt dran, Fortsetzung folgt in Kürze!


    Grüßle

    Zypper

    Guten Abend zusammen,


    es ist



    vollbracht und



    das Ding hat



    sich gerundet zu einem Etwas, das ich wegen



    der zum Schluss eingesetzten Figuren "Robins Runde" genannt habe. Da klingt die Tafelrunde von König Dingsbums an, ich weiß.


    Aber.


    Darum ging es zuerst gar nicht. Zuerst?


    Zuerst fängt jeder Rundbau ziemlich bescheiden an. Eigentlich wollte ich nur wissen, ob das überhaupt mit dieser Technik klappt. Zu erkennen ist ein "geklippter Ring" sozusagen. 24 Paarungen an der Zahl.


    Der wächst schon bald. Es gilt, bebaubare Flächen zu schaffen.



    Was nicht heißt, dass ich etwa schon einen Schimmer hätte, wie das Ergebnis aussehen soll. Links eine unterstützende Verbindungstechnik. Ausgesprochen primitiv, aber wirksam. Rechts zwei Varianten der Gestaltung. Lieber so wie links im Bild oder lieber so wie rechts?



    Wegen der braunen Bögen fühlte ich mich an eine Pizza erinnert.



    "Leckerer Belag" in Form von heiteren Farben und abwegigen Minifig-Utensilien eingeschlossen.



    Aber es gibt ein Problem: der zweite geklippte Ring funzt nicht. Ich kriegs nicht miteinander verbunden. Irgendwo reißt's immer. Irgendwas passt nicht. Aber was? Beherztes Zupacken verbietet sich, weil's sonst krümelt.



    Alternative Idee: das Rund dritteln und so präsentieren. Halt als Schlange. Oder so. Schöne Idee - leider unbefriedigend.


    Ich - will - einen -Kreis!




    Die Lösung: Ich muss eine 25.Speiche einfügen. Wie ich das liebe! Alles Zeug ist glücklich gerade weggeräumt, da muss ich eine Einzelanfertigung nachschieben. Und ich staune, aus wievielen Einzelteilen diese Speiche bis dahin schon besteht. Da komme ich in Bewegung!




    Könnte glatt als eigenes MOC durchgehen. Nur: was soll das sein?




    Egal. Hier muss es hinein und verbunden werden. Und siehe da:




    Es klappt. Nun reißen keine Clips mehr. Aber das Ding ist empfindlich. An Aufhängen ist nicht zu denken.




    Ich werde mich mit einer liegenden Präsentation anfreunden müssen.


    Es hätte noch gut und gern ein paar Zentimeter weiterwuchern können. Aber da erhebt sich ein ernsthaftes Aufbewahrungs- und Präsentationsproblem. Wo hin damit das Jahr über?


    Mags nicht einer haben und abholen wollen bei mir? Gibt auch einen Kaffee und einen Blick in meine verfügbaren Bestände. Ehrenwort!


    Frohen Gruß

    Zypper



    Mein erster Gedanke war "wer kauft bitte 500 Studshooter🤣

    Also ich natürlich auch nicht. Sie sind mir mehr oder weniger zugestoßen, zusammen mit dem ganzen grünen Material. Grün! Wer braucht Grün - in dieser Form, und in diesen Mengen? Bitte melden! Ich hab noch genug! PN genügt :oben:.


    Grüßle

    Zypper

    Guten Tag zusammen,


    nun klang ich neulich noch so skeptisch, ob ich "das Ding" je fertigkriegen würde, aber gestern abend war es geschafft, und heute kann ich ganz stolz als weitere Folge der (gar nicht beabsichtigten) Serie präsentieren:


    Rotation 3


    Hier gibt's nun Stationen der Baugeschichte:



    Aller Anfang ist - leicht! Ein Kranz von zunächst 72 Speichen ist "schnell" zusammengesetzt, und nun geht's im fröhlichen Chaos an die Gestaltung dieser Ausleger.



    Und was kommt da nicht alles zu Ehren! Die ollen Studshooter zum Beispiel - eignen sie sich doch hervorragend, um auf den Enden der 1x6er aufzusetzen. Apropos: Nach und nach gehen drei andere MOCs in diesen Neubau ein. Irgendwo müssen die Teile ja herkommen ... (Auf dem Bild rechts ist am oberen Rand eine runde Zackenstruktur zu erkennen: da kommen die braunen 1x6-Platten her ...)



    Speichen bebauen ist ja ein "Kinderspiel", doch nach 22 Noppen Wachstum wird es langsam ernst: der äußere Ring will sich schließen. Da ich weiß, was mir blüht, lasse ich vorsorglich ein paar Lücken im Ring ...



    ... drehe das Ding vorsichtig um, bocke es in der Mitte auf, um mir die Wölbung zunutze zu machen - denn dann ist es einfacher, den Außenring zu schließen. Was aber misslingt. Spannung zu groß, ich bin nicht geschickt und nicht schnell genug - Abbruch. Der erste Versuch ist gescheitert.



    Die Lösung: zwei weitere Speichen einfügen, um den Radius zu vergrößern. Die Lücken im Außenring werden dadurch ein wenig kleiner und scheinen leichter schließbar als beim ersten Versuch. Der zweite Versuch "gelingt" auch so weit, und imposant wölbt sich der Bau in die Höhe. Aber ach!



    Ein Dehnungsriss (im Bild links im oberen Rand) wird zu spät entdeckt, ist nicht zu schließen, reißt den Innenring erst an der einen, dann an auch noch an der anderen Stelle auseinander - und hinterlässt zum zweiten Mal ein havariertes Projekt. Der unvermeidbare Frust lässt sich nur mit einer zünftigen Baupause und der Hinwendung zu anderen, weniger aufregenden Projekten überwinden.



    Denn zur Vorbereitung des dritten Versuchs der Vollendung muss zunächst die Rückseite wieder so gerichtet werden, dass sie plan auf dem Tisch aufliegt - sonst kriege ich die 75.Speiche nicht ins Rund hinein. "Richten" heißt: Alles abmachen, was ich mehrmals in der "Rückenlage" des Objektes angebracht habe. Aber mit 75 Speichen gelingt es! Der äußere Ring ist geschlossen, und die Verstärkung des Innenrings in der Rückenlage gelingt problemlos. Schön zu erkennen ist die Wölbung des MOCs!


    Doch mit steigendem Gewicht des Innenrings geschieht etwas nicht Vorhergesehenes: Der "Dom" senkt sich ab - das Objekt liegt platt auf dem Tisch - ohne Wölbung - und bleibt intakt! Na, soll mir recht sein. Dann hängt das Ding eben platt an der Wand ...


    Jetzt ein wenig Statistik zu Anzahl der verwendeten Steine. Ich wollte es einfach selber mal wissen.



    Macht zusammen 6.600 Teile bei einem Durchmesser von 76 Zentimetern und einem Gewicht von 2,7 Kilogramm.


    Zum Abschluss noch ein paar Detailaufnahmen:


    Mit frohem Gruß und Dank für die Aufmerksamkeit

    Zypper

    Das Ding wird - sofern ich es je fertigkriegen sollte, das Atelier nicht mehr verlassen, sondern an der Wand hängen. Betonung auf: sofern. Doch das ist momentan so fern!

    Grüßle Zypper

    Ich auch!

    Zunächst habe ich die Speichenzahl von 72 auf 74 erhöht. Kein Problem:



    Die Lücke ist nun deutlich kleiner. Immerhin.


    Auch das spannende Vorhaben, den Außenring zu schließen, gelang! Extrem hoch wölbte sich die Schüssel. Aber ach!

    Beim eiligen Verstärken des Innenrings hatte ich diesen Riss übersehen. Er machte, dass nicht mehr alle Steine im richtigen Abstand zueinander standen und sich nicht gegenseitig unter Spannung halten konnten. Das Ergebnis:


    Erst ein tiefer Riss...

    Kurz darauf der zweite.

    Unterbrechung des Vorhabens zur Entwicklung einer neuen Lösung des Bauproblems. Im Gespräch ist eine Verlängerung der Speichen um zwei Noppen. Das dürfte Druck vom Innenring nehmen.

    Fortsetzung folgt!

    Grüßle Zypper

    Rolli:

    Das genau ist ja der Trick! Das Ding s o l l gar nicht plan auf dem Tisch liegen, sondern sich genau um das Wenige wölben, das beim ersten Versuch eben nicht ausreichend war. Dann kann der äußere Ring geschlossen werden.

    Ich stell mich nachher mal an den Bautisch. Bleibe dran!

    Grüßle Zypper


    Knapp... trotzdem knacks .

    Der innere Ring hat beim Versuch, den äußeren zu schließen, leider nachgegeben. Das lässt sich nicht mal ewwens beheben. Zu hohe Spannung. Was tun?

    1. Speichenanzahl erhöhen auf 74?

    2.Speichen verlängern auf 22 Noppen plus x?

    3.Den inneren Ring nicht zu früh zu fest bauen?


    Morgen ist auch noch 1 Tag!

    Guts Nächtle!

    Zypper

    Hi,


    Wie schon mal erläutert, erklärt sich die Steinmenge durch das Vereinsmaterial, das in meinem Atelier lagert.


    Was ich tatsächlich will, ist: unattraktives L, für das sich nur sehr wenige Interessenten finden, so in einem Etwas zu verbauen, dass das Resultat halbwegs attraktiv aussieht.

    Das Ziel ist, die vielen Schachteln und Tuppen irgendwie leerzukriegen, denn die nächste Schwemme kommt bestimmt.

    Wenn das, was ich mit dem vorgegebenen Material fabriziere, nun so freundlichen Anklang findet: umso schöner! Freut mich!


    Grüßle

    Zypper