Beiträge von Zypper

    Mein erster Gedanke war "wer kauft bitte 500 Studshooter🤣

    Also ich natürlich auch nicht. Sie sind mir mehr oder weniger zugestoßen, zusammen mit dem ganzen grünen Material. Grün! Wer braucht Grün - in dieser Form, und in diesen Mengen? Bitte melden! Ich hab noch genug! PN genügt :oben:.


    Grüßle

    Zypper

    Guten Tag zusammen,


    nun klang ich neulich noch so skeptisch, ob ich "das Ding" je fertigkriegen würde, aber gestern abend war es geschafft, und heute kann ich ganz stolz als weitere Folge der (gar nicht beabsichtigten) Serie präsentieren:


    Rotation 3


    Hier gibt's nun Stationen der Baugeschichte:



    Aller Anfang ist - leicht! Ein Kranz von zunächst 72 Speichen ist "schnell" zusammengesetzt, und nun geht's im fröhlichen Chaos an die Gestaltung dieser Ausleger.



    Und was kommt da nicht alles zu Ehren! Die ollen Studshooter zum Beispiel - eignen sie sich doch hervorragend, um auf den Enden der 1x6er aufzusetzen. Apropos: Nach und nach gehen drei andere MOCs in diesen Neubau ein. Irgendwo müssen die Teile ja herkommen ... (Auf dem Bild rechts ist am oberen Rand eine runde Zackenstruktur zu erkennen: da kommen die braunen 1x6-Platten her ...)



    Speichen bebauen ist ja ein "Kinderspiel", doch nach 22 Noppen Wachstum wird es langsam ernst: der äußere Ring will sich schließen. Da ich weiß, was mir blüht, lasse ich vorsorglich ein paar Lücken im Ring ...



    ... drehe das Ding vorsichtig um, bocke es in der Mitte auf, um mir die Wölbung zunutze zu machen - denn dann ist es einfacher, den Außenring zu schließen. Was aber misslingt. Spannung zu groß, ich bin nicht geschickt und nicht schnell genug - Abbruch. Der erste Versuch ist gescheitert.



    Die Lösung: zwei weitere Speichen einfügen, um den Radius zu vergrößern. Die Lücken im Außenring werden dadurch ein wenig kleiner und scheinen leichter schließbar als beim ersten Versuch. Der zweite Versuch "gelingt" auch so weit, und imposant wölbt sich der Bau in die Höhe. Aber ach!



    Ein Dehnungsriss (im Bild links im oberen Rand) wird zu spät entdeckt, ist nicht zu schließen, reißt den Innenring erst an der einen, dann an auch noch an der anderen Stelle auseinander - und hinterlässt zum zweiten Mal ein havariertes Projekt. Der unvermeidbare Frust lässt sich nur mit einer zünftigen Baupause und der Hinwendung zu anderen, weniger aufregenden Projekten überwinden.



    Denn zur Vorbereitung des dritten Versuchs der Vollendung muss zunächst die Rückseite wieder so gerichtet werden, dass sie plan auf dem Tisch aufliegt - sonst kriege ich die 75.Speiche nicht ins Rund hinein. "Richten" heißt: Alles abmachen, was ich mehrmals in der "Rückenlage" des Objektes angebracht habe. Aber mit 75 Speichen gelingt es! Der äußere Ring ist geschlossen, und die Verstärkung des Innenrings in der Rückenlage gelingt problemlos. Schön zu erkennen ist die Wölbung des MOCs!


    Doch mit steigendem Gewicht des Innenrings geschieht etwas nicht Vorhergesehenes: Der "Dom" senkt sich ab - das Objekt liegt platt auf dem Tisch - ohne Wölbung - und bleibt intakt! Na, soll mir recht sein. Dann hängt das Ding eben platt an der Wand ...


    Jetzt ein wenig Statistik zu Anzahl der verwendeten Steine. Ich wollte es einfach selber mal wissen.



    Macht zusammen 6.600 Teile bei einem Durchmesser von 76 Zentimetern und einem Gewicht von 2,7 Kilogramm.


    Zum Abschluss noch ein paar Detailaufnahmen:


    Mit frohem Gruß und Dank für die Aufmerksamkeit

    Zypper

    Das Ding wird - sofern ich es je fertigkriegen sollte, das Atelier nicht mehr verlassen, sondern an der Wand hängen. Betonung auf: sofern. Doch das ist momentan so fern!

    Grüßle Zypper

    Ich auch!

    Zunächst habe ich die Speichenzahl von 72 auf 74 erhöht. Kein Problem:



    Die Lücke ist nun deutlich kleiner. Immerhin.


    Auch das spannende Vorhaben, den Außenring zu schließen, gelang! Extrem hoch wölbte sich die Schüssel. Aber ach!

    Beim eiligen Verstärken des Innenrings hatte ich diesen Riss übersehen. Er machte, dass nicht mehr alle Steine im richtigen Abstand zueinander standen und sich nicht gegenseitig unter Spannung halten konnten. Das Ergebnis:


    Erst ein tiefer Riss...

    Kurz darauf der zweite.

    Unterbrechung des Vorhabens zur Entwicklung einer neuen Lösung des Bauproblems. Im Gespräch ist eine Verlängerung der Speichen um zwei Noppen. Das dürfte Druck vom Innenring nehmen.

    Fortsetzung folgt!

    Grüßle Zypper

    Rolli :

    Das genau ist ja der Trick! Das Ding s o l l gar nicht plan auf dem Tisch liegen, sondern sich genau um das Wenige wölben, das beim ersten Versuch eben nicht ausreichend war. Dann kann der äußere Ring geschlossen werden.

    Ich stell mich nachher mal an den Bautisch. Bleibe dran!

    Grüßle Zypper


    Knapp... trotzdem knacks .

    Der innere Ring hat beim Versuch, den äußeren zu schließen, leider nachgegeben. Das lässt sich nicht mal ewwens beheben. Zu hohe Spannung. Was tun?

    1. Speichenanzahl erhöhen auf 74?

    2.Speichen verlängern auf 22 Noppen plus x?

    3.Den inneren Ring nicht zu früh zu fest bauen?


    Morgen ist auch noch 1 Tag!

    Guts Nächtle!

    Zypper

    Hi,


    Wie schon mal erläutert, erklärt sich die Steinmenge durch das Vereinsmaterial, das in meinem Atelier lagert.


    Was ich tatsächlich will, ist: unattraktives L, für das sich nur sehr wenige Interessenten finden, so in einem Etwas zu verbauen, dass das Resultat halbwegs attraktiv aussieht.

    Das Ziel ist, die vielen Schachteln und Tuppen irgendwie leerzukriegen, denn die nächste Schwemme kommt bestimmt.

    Wenn das, was ich mit dem vorgegebenen Material fabriziere, nun so freundlichen Anklang findet: umso schöner! Freut mich!


    Grüßle

    Zypper

    Hi, Bernd,


    das war es in der Tat. Denn erst dachte ich: Ich bin blöd, und ich kann entweder nicht zählen oder ich kann nicht bauen ...: Ich musste lernen, dass ein Radius, der von dem Außenring gebildet wird, im Verhältnis zum Radius des Innenringes etwas kleiner ist. Das heißt: Das Mandala liegt nicht etwa platt auf'm Tisch, sondern damit das Ganze passt, hebt sich der Außenring um ein Weniges an, und so bildet sich eine Art Teller. Der steht unter Spannung, was den Vorteil mit sich bringt, dass der Ring nicht durchhängt, wenn er an einem einzigen Punkt aufliegt. Bei Ringstrukturen kann das sonst zum erheblichen ästhetischen Problem werden ...


    Aribarambo : Dankeschön! Freut mich!


    Frohen Gruß

    Zypper

    Das lässt sich ausnahmsweise sogar ziemlich genau ermitteln, lieber Guido.

    Denn von diesen "Speichen" sind insgesamt 72 verbaut.



    Das Graue in der Basisetage besteht aus 1x2-Snot-Konvertern, die versetzt verbaut sind.

    "Verstärker" sind 1x4-Platten in orange und gelb.

    In der Mitte ist der Ring in 72er-Schritten um einige Lagen verstärkt.


    Viel Spaß beim Zählen!


    Grüßle

    Zypper

    Juhu, zuständigkeithalber in diesen Thread noch ein paar neue Bilder von diesem Werk, aufgenommen in der neuen Ausstellung:



    In Bewegung findet sich das alles wie immer in der Tube.


    Den Schattenwurf finde ich ganz schön:



    Frohen Gruß

    Zypper

    Juhu zusammen,


    das muss ich euch doch noch g'schwind zeigen: Diesen Flieger in der Luft!



    Schwebt zur Zeit über der großen Eisenbahnanlage, die im Zuge der Ausstellung "Steine.Kunst.Welten." im Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen gerade aufgebaut wird. Für den genauen Termin bitte auf die Erscheinungen in der Glaskugel warten.


    Mehr Bilder zeig ich euch natürlich noch. Wie gesagt: der Aufbau ist noch in vollem Gange!


    Frohes Grüßle aus dem sonnigen Süden

    Zypper


    P.S.

    Was meint ihr: Mit oder ohne Fahrwerk präsentieren?

    Moin zusammen,


    heute kann ich euch als kreativen Ausfluss des unvergessenen 366-Projektes eine Weiterentwicklung vorstellen.

    Dies ist der Ausgangspunkt, der Beitrag 159 Ein Irrgarten 4 vom Sonntag, den 7.6.2020:



    Daraus ist nun dies geworden: Ein Doppel-Irrgarten!


    Fremdteilhinweis für Empfindliche: Die beiden Stahlkügelchen jibbet bei Conrad und sind nicht vonne 4ma.


    Es geht darum, die beiden Kugeln in den Startpunkt der jeweils anderen Kugel zu bringen; sie bewegen sich also in direkt entgegengesetzte Richtungen.

    Außerdem dürfen sie sich nicht berühren.



    Im roten Kreis gibt es nämlich zwei Weichen, die die beiden Kugeln passieren müssen.


    Geschicklichkeit, Fingerspitzengefühl und jede Menge Geduld sind erforderlich.

    Ideal für Lockdown-Gestresste :).


    Einfach nachbauen und ausprobieren! Es lohnt sich und macht Spaß!


    Viel Vergnügen!

    Grüßle

    Zypper