Beiträge von Zypper

    Tag 228 – Bubble Time


    Moin zusammen,



    Ein besserer Titel wollte mir nicht einfallen, weil ich beim Bauen die ganze Zeit zerplatzende Kaugummiblasen vor mir hatte. Die Bautechnik ist ein alter Hut. Im großen Ninjago-Haus, das vor einigen Jahren für Furore sorgte, kommt sie meines Wissens auch vor.


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Guten Tag zusammen,



    Auch das Team Zypper lässt es sich selbstverständlich nicht nehmen, die Schlange der Gratulanten zu verlängern und die Zahl der Beiträge zum Thema "3" zu erhöhen.


    Wir haben zu danken für die freundliche Aufnahme in dieses Forum, für die glänzende Zusammenarbeit beim Projekt 366 und für die Aussicht auf eine hoffentlich noch lange und ersprießliche Zukunft dieser Seite!


    Mit frohem Gruß

    Andreas

    227 – Ein weißer Turm


    Moin zusammen,



    Die fortgeschrittenen kleinen (und großen) Baumeister an einem öffentlichen Bautisch wagen sich manchmal an Konstruktionen wie diese heran, wo nicht alle Noppen im rechten Winkel aufeinander liegen und – dem schier endlos zur Verfügung stehenden Material sei Dank – mehr oder weniger unkontrolliert in die Höhe wachsen. Da reicht der Tisch nicht mehr als Basis, denn Kinderarme erreichen die oberste Etage nicht mehr, da muss der Fußboden zum Fundament werden, und das Kind steht bauend daneben. Und wenn auch das nicht mehr ausreicht und ein Ende des Wachstums nicht zu erkennen ist, steht das Kind auf dem Bautisch und arbeitet mit vor Eifer mahlenden Kiefern von dort weiter: Der Himmel ist die Grenze. Da ist dann der alte Appell an die Maßlosigkeit wieder zu spüren, den LEGO früher auszusenden verstand und der leider durch die einseitige Fixierung auf Ein-Modell-Sets verloren gegangen ist. Hier aber schlägt das Herz dieses so phantastisch sein könnenden Spielzeugs, das es ja nach wie vor ist …


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    226 – Die Eulenritter 6


    Moin zusammen,



    Ich gebe zu, dass es nun offenbar ein wenig albern wird in dieser Reihe, aber ich fühlte mich bemüßigt, endlich den Grund nachzuschieben, warum die Stormtrooper mit der holden Ritterlichkeit in Verbindung gebracht werden. Denn ein „Ritter“ ist ja sprachkundlich betrachtet aus dem „Reiter“ hervorgegangen, wobei der Satiriker Stanislaw Jerzy Lec treffend angemerkt hat, dass ein Pferd ohne Reiter immer noch ein Pferd, ein Reiter ohne Pferd hingegen immer nur ein Mensch ist. Womit den Stormtroopern auf diesem Wege mal ein Schuss Menschlichkeit beigemengt sei … Inne Wolle haben sie sich dennoch. Es kann natürlich auch sein, dass das Ross zufällig gerade auf dem Tisch lag und passenderweise schön weiß war …


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 225 – Ein bebautes Netz 4


    Moin zusammen,



    Eher bröseln als biegen, denn das muss man sich schon genau überlegen, was man mit dem Ding nun anstellt. Ich wollt nur mal sehen, ob’s überhaupt geht. Also es „geht“.


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 223 – Irrgarten mit Schachbrett


    Moin zusammen,



    Wie gesagt: Ideenökonomie und Mehrfachverwertungen sind angesagt für mich bei diesem Projekt. Hier hätte ich die Rückseite des Irrgartens keineswegs ungenutzt lassen können. Auf diesem Brett könnte ich mein beliebtes Wolf-und-Schafe-Spiel, mit dem ich in einer Star-Wars-Version durch die Lande tingele, in einer Micro-Ausfertigung anbieten. Das würde im Koffer Platz sparen helfen. Der ist nämlich immer knapp, wenn alles, was auf den Ausstellungstisch soll, in einen Koffer passen muss … Gut zu sehen ist auch, wie sich die 16x16-Platte an den Kanten nach oben biegt.


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 222 – Bauhaus-Schachdach 4


    Moin zusammen,



    Sehr überladen und verspielt kam auch das Set 40158 daher – das war das Schachspiel mit den Piraten. Das war natürlich ein Leckerbissen für die Fans der verwegenen Gestalten, die die Weltmeere unsicher gemacht haben. Und es war sicher kein Trost für die Tatsache, dass das Thema „Piraten“ aus der LEGO-Welt verschwunden ist – von Leichenfleddereien wie beim neuen Ideas-Set 21322 mal ganz abgesehen.


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Guten Tag zusammen,


    heute ergänze ich den Beitrag mit ein paar Eindrücken aus der Bauzeit.



    So fing die Bebauung des Baufeldes III (Arbeitstitel: Rot) an. Gegeben ist der Verlauf der Monorail-Trasse, daraus ergibt sich, wo überhaupt etwas für die Bebauung in Frage kommt. Die grüne 32er-Grundplatte deutet ungefähre Größe und Standort des im 45-Grad-Winkel zur Hauptachse gedrehten Turmbaues an. Erkennbar ist, welche geringe Priorität die Transportfrage genossen haben muss: Heute würde ich vermeiden, zwei bebaute 48er-Platten zu bewegen ...



    Die "winkelige" Bauweise erfordert eine Technik, bei der die Hauptstütze auf der Grundplatte nur locker aufliegt.



    Die geschwungenen Fassaden sollen am Ende den gewünschten Winkel erzeugen ...



    Rückansicht des Gebäudes.



    Zwischendurch mussten die vier Ingenieure wieder allerhand Unfug treiben ...



    Es wird nur eine Fassade (links) "geschwungen" gebaut. Die andere soll im spitzen Winkel die Hinterwand treffen. Die Trasse soll durch zwei runde Öffnungen geführt werden.



    Der Boden muss komplett mit einer Schicht 1x-Basic-Steinen belegt werden.



    Erster Eindruck vom Innenraum. Der Weg ist richtig!




    Die Lichtfrage muss entscheiden werden. Wie gesagt: LED-Streifen aus dem Baumarkt, laienhaft zurechtgeschnitten und verlötet.



    Das soll die Haltevorrichtung für die Leuchten werden. Zu sehen ist die auf den Kopf gedrehte Basis des Turmes.



    Etwa so, genau. Bin froh, dass ich diese Aufnahme gemacht habe (lieber zuviel als zuwenig.) Jahre später wüsste man nicht mehr zu sagen, wie man welche technischen Leckerbissen überhaupt gebaut hat ...



    Auch die Decke soll schön transparent gestaltet werden. Die Krankonstruktion soll an den vormaligen Zweck des Gebäudes erinnern. Hintergrund: Ich hatte kurz zuvor diesen sagenhaften Haken aus Metall erworben, und nun wollte ich ihn irgendwo einsetzen ...



    Soweit erstmal mit diesem Bauschritt. Das Haus ist "regendicht", die Basis für den Turm "sitzt" - nun kann es endlich in die Höhe gehen ...


    Später geht's hier weiter!


    Frohen Gruß

    Andreas

    Tag 221 – Eine Hängematte


    Moin zusammen,



    Dieses Projekt zwingt zu einer gewissen Ideenökonomie. Will sagen: was einmal auf dem Tisch steht, muss daraufhin abgeklopft werden, ob es nicht auch noch für andere Beiträge dieser Reihe dienen kann? Und schon war sie aufgehängt: Die Hängematte an drei Stützen … was da wohl draus wird?


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 220 – Das Gliederkettenprojekt 3


    Moin zusammen,



    Zu den wenigen Sujets, bei denen „Mehr“ wirklich „Mehr“ ist – und nicht etwa weniger, wie manche Besitzlose gern kolportieren und damit aus dem Mangel eine Tugend machen wollen, gehört LEGO. Auch die Gliederkette ist gewachsen … während der Tragekomfort zu wünschen übrig lässt …


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 219 – Grau-Weiß 4


    Moin zusammen,



    Einen praktischen Nutzen hat dieses Werk auch: es eignet sich bestens als Handreflexzonenmassagegerät. Denn sämtliche Lücken, die ich beim Bauen in der Mitte gelassen habe, im abgebildeten Zustand zusammenpressen zu wollen – puh. Das kostet Kraft … was bau ich sowas aber auch?


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 218 – Herrn Jakobs Schwäche für Surfbretter


    Moin zusammen,



    Mit den Surfbrettern ist es ja so: Die einen haben viele davon. Die anderen haben gar keine. Ja, so ist das eben. Und was hat Herr Jakob? Wir wissen nicht, wie diese Minifigur denkt. Und ob sie das überhaupt können, grundsätzlich, die Figuren, meine ich. Aber da streift unser aller Hobby schon wieder die undurchsichtigen Nebellandschaften der Philosophie …


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Tag 217 – Grönland-Projekt 5


    Moin zusammen,



    Man hat sich für ein Bildungszentrum entschieden, das ist ja schon mal was. Alles andere ist dann wohl unterirdisch zu denken. Wie das völlig sinnlose Projekt – ökonomisch gesehen - subterran zu verorten sein dürfte. Von der Ökologie mal ganz zu schweigen …


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Einer der wenigen Beispiele für den erwähnten seltenen Überfluss damals. War ein Schnäppchen auf einer der Ausstellungen in Berlin bei einem Händler dort. Ich finde sie nach wie vor wunderschön!


    Grüßle

    Andreas

    Tag 216 – Die rote Truppe 4


    Moin zusammen,



    Der Typ mit den Kopfhörern hat dieselbe Armhaltung eingenommen wie der (zum Glück wieder vollständige) Typ an der Sackkarre. Will dieser sie jenem etwa streitig machen?

    Ich finde außerdem, die Truppe sollte nicht bloß dastehen, sondern sagen wir was singen. „Wir können nicht singen!“ grummelt es da plötzlich. Na gut, aber summen werdet ihr doch wohl können?


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas

    Guten Abend zusammen,


    im Jahre 2012 lebte und baute ich noch in Berlin mit meinen damals (im Vergleich zu heute) überschaubaren Beständen. Das war eine - im Nachhinein - gemütliche Zeit, in der der Steinmangel die Bau-Ideen bestimmte - und nur sehr selten der Überfluss.


    Eines der Projekte, die ich in jenem Frühjahr in Angriff nahm, war die Gestaltung einer neuen großen Monorailanlage, die auf einer der Ausstellungen im Berliner FEZ gezeigt werden sollte. Teil dieser Anlage war die sogenannte "Rote Fabrik", die ich hiermit vorstellen möchte. So also ist sie in der Diashow, die man auch auf Youtube betrachten kann, präsentiert:



    Erkennbar ist, dass die Idee, mit Biegungen und Winkel "quer zum Noppenraster" wieder aufgenommen wurde. "Adoptiert" ist auch der Eingangsbereich, der beim "Tiefliegenden Haltepunkt" schon einmal vorkam. Die Beleuchtung erfolgte durch fest montierte LED-Streifen aus dem Fachmarkt. Das sind zwar "Fremdteile", aber das Ergebnis ist bis heute überzeugend. Der rote Turmaufsatz existiert noch heute - als letzter Rest und als Erinnerung an diese Zeit. Ich mag ihn einfach nicht abreißen. Hauptgrund: Ich benötige das Material derzeit nicht.


    Später füge ich noch Bilder aus der Bauzeit und weitere Details an - sofern gewünscht, versteht sich :-))


    Frohen Sonntag noch und bis bald

    Andreas

    Tag 215 – Zum Geburtstag Luigi Colanis


    Moin zusammen,



    Heute wäre dieser Ausnahme-Designer 92 Jahre alt geworden. Ecken und Kanten waren ihm in seiner Arbeit zeitlebens verhasst, und wo immer er Rundungen und andere organische Formen unterbringen konnte, hat er sie untergebracht: Lastwagen, Kugelschreiber, Teekannen, – nichts war vor seinem Gestaltungsfuror sicher. Die einzigen Kanten, die er geduldet haben mochte, das waren wohl jene in seinem Wesen, was den Umgang mit ihm bisweilen nicht eben erleichtert haben soll. Legendär sind manche Talkshow-Auftritte, in denen er sich vehement Gehör verschafft und seine Standpunkte gegen alle Widerstände kleingeistiger Zeitgenossen vertreten hat. Das gefällt mir sehr, und das einzige, was mir spontan eingefallen ist als Tribut, ist ein schmales Gebilde von weißen Lampensteinen in „Hahnentritt“-Anordnung. Das erlaubt, durch sanfte „Verdrehung“ einen Hauch von Biegung und Schwung in einen Entwurf zu kriegen. Immerhin etwas. LEGO kann so viel – wenn man es lässt.


    Mit frohem Gruß und bis morgen

    Andreas