Beiträge von Zypper

    Schönen Sonntag zusammen!


    Heute soll es um die mittlere Etage der Hauptvitrine gehen. Man sieht im linken Bereich:


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    - das graue Ateliergebäude;

    - ein Namensschild;

    - einen kleinen grauen Würfel, der die Stuttgarter Stadtbibliothek darstellen soll.


    Die Gestaltung des Namensschildes geht zurück auf das Projekt "Vier Würfel" aus dem Jahre 2008, hier veröffentlicht im Jahre 2011, leider nunmehr ohne die ausführliche Doku in der Bildergalerie.


    Der gelbe Würfel wurde beim Tausend-Steine-Land 2010 erst- und einmalig ausgestellt und mit dem Abbau abgebrochen. Beim Abbruch entstand dieses letzte Bild von der Bodengestaltung

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    auf welche die Ausführung des Namensschildes mit diesem neckischen Seiltänzer zurückgeht.


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    Ich denke gern an diese Zeit meiner künstlerischen Entwicklung zurück. Vieles war noch neu, unentdeckt und ungebaut, und die beschränkten Möglichkeiten durch einen noch überschaubaren Elementefundus lud dazu ein, für Schwieriges kreative Lösungen zu finden.


    Das hier

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    ist nicht von mir, sondern von meinem geschätzten Kollegen moctown.


    Es hat seinen Weg in die Ausstellung gefunden, weil es an eine wundervolle Ausstellung erinnert, die ich anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der Stadtbibliothek im Jahre 2016 mitgestalten durfte, und zwar mit meinem bis dato flächenmäßig größten "Bodenprojekt" "9x9 auf Neugrau Zeig dein Gesicht".

    Desweiteren im rechten Teil der Vitrine:

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    Es ist die XXL-Variante eines bekannten Brettspiels aus dem Jahre 1981: "Kathedrale", in dem es darum geht, dass sich in einer mittelalterlich gedachten Stadt zwei miteinander verfeindete Baumeister gegenseitig das Leben schwer machen. Die hier ausgestellte Variante ist barrierefrei gestaltet, sodass es auch von Blinden bzw Sehbehinderten gespielt werden kann. Meine Ehefrau, Sonderpädagogin, hatte mich um diesen Umbau gebeten, um das Spiel in ihrem Unterricht einsetzen zu können. Unschwer zu erraten, dass das Spiel in stark renovierungsbedürftigem Zustand zurückkam ... ? Aber hey: S'ist LEGO! Das Zeug ist zum SPIELEN gedacht.


    Diese beiden Steine sind aus Holz gefertigt

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    und erinnern daran, dass das Originalspiel vor über 40 Jahren in einer atemberaubend schönen Holz-Version auf den Markt kam.

    Leider habe ich versäumt, eine Minifigur neben das Objekt zu stellen, damit man erkennen kann, wie groß diese Klemmbausteine sind. Ich habe sie als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen, als ich für 1000Steine als Redakteur angestellt war und unter dem Pseudonym "Ingo Zechstein" zahlreiche Beiträge für's Magazin beigesteuert habe. Sie sind auch heute noch lesenswert ...


    Die Ausstellung ist im Alten Haus in Hedelfingen (Stuttgart-Südost) jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich - oder nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.


    Mit Gruß und Dank

    Zypper

    Schönen Sonntag zusammen!


    Heute geht es um den rechten Teil der Hauptvitrine:



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    Beherrschend auf dem Styropor-Kopf, einem unvermeidlichen Fremdteil: Der goldene Kopfputz, den nun schon so manche kleine Prinzessin tragen durfte. Wenn auch nur kurz und bewegungslos, denn das Objekt sieht nicht nur zerbrechlich aus - es ist es.


    Im Vordergrund, auf dem Rundspiegel, einem weiteren Fremdteil: Ein aus dem Korallenteil 49577 (Dark Turquoise Plant Thallus/Seaweed/Coral) gebildetes Objekt. 49577 war im Jahre 2020 neu in die Sets gekommen; ich musste mir etliche besorgen, um mit der vergleichsweise größeren Menge dieses Schönteil zu schaffen.


    Im Hintergrund im Schmuckrahmen: Individualisierte Minifiguren, die mir unter anderem als Teilnehmer zahlreicher LEGO-Fan-Ausstellungen im In- und Ausland geschenkt wurden.


    Auf dem Rahmen wacht das in Miniland-Maßstab vergrößerte Team Zypper.


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    Die meiner Meinung nach zu den interessantesten Ausstellungsstücken gehören:


    - der Eulen-Fehldruck auf dem

    - marmorierten 1x4 in beige, überbrückt von

    - diesen eigenartigen gelben Gestellen.


    Diese sind schlichter Abfall, der beim Produktionsprozess anfällt und der anschließend umgehend wieder eingeschmolzen wird.

    Marmorierte Steine fallen in einer LEGO-Fabrik in großer Zahl bei einem Wechsel der Granulatfarbe an, werden als Ausschuss betrachtet und umgehend recycelt. Nur in Ausnahmefällen gelangen sie auf den "freien Markt" - was meint, dass sie meines Wissens nicht bei Bricklink zu finden sind.

    Und auch die gehandicapte Eule muss irgendwie den strengen Augen der Qualitätskontrolleure entwischt sein. Da ich ein Herz habe für die Gezeichneten, die Schwachen und Benachteiligten, residiert sie nun im Alten Haus.


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    Hier nochmal ein genauerer Blick auf die illustre Gesellschaft dieser Minifigs. Erkennt wer, woher die im Einzelnen stammen? Und zu welchem Anlass sie hergestellt wurden?


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    Zu den schöneren Momenten bei der Komposition "meiner" Ausstellung in meinem Heimatdorf gehörte, wenn ich aus den Tiefen meines chaotischen Archivs etwas ziehen konnte, das ich längst für zerlegt und verloren gehalten hatte. Dieses aus dunkelroten und weißen Lampensteinen gebildete Objekt stammt aus der Zeit, bevor ich aus dem Vollen eines geradezu unbegrenzten Steinevorrats schöpfen konnte. Auch in einer der zahlreichen Kistchen und Kästchen die Figur wiederzufinden, deren Gestaltung die gleiche Idee zugrundeliegt, war ein kleines Glück. Ich teile es gern und freue mich über Besucher der LEGO-Ausstellung im Alten Haus.


    Heute wieder von 14 bis 17 Uhr!

    Bis dann!


    Mit Gruß und Dank

    Zypper

    Schönen Sonntag zusammen!


    Zunächst der Überblick:



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    Von oben nach unten:

    - ein kleines Winter-Ensemble;

    - ein etwas größer geratenes Namensschild;

    - verschiedene Presseartikel

    - das Spielbrett zu "NEXO-OXEN"

    - die Rechenhilfe für den Antennenzählturm in der Mitte des Raumes;

    - die Fußballmannschaft von 2014;

    - das Twoface-Türmle sowie

    - ein Bodenobjekt.


    Mit dem geht's gleich weiter:


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    Wer des Morsealphabets mächtig ist, liest's flüssig. Alle anderen schlagen nach im Internet. Was also steht hier?


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    Die Wand ist so gestaltet, dass man mit kleinen Nägeln arbeiten kann, um Objekte zu befestigen.

    Ich konnte von den Presseartikeln nur ein ganz paar wenige unterbringen; über meine aktiven Jahren sind es einfach zuviele geworden, um sie alle anzubieten.

    Der Schriftzug besteht aus 1x2-Steinen und ist damit biegsam. Für einen weiteren Ring hat das Material zwar nicht gereicht, aber um auf einem Messestand meinen Namenszug in einen Winkel zu klemmen, wie zuletzt in Magdeburg, reicht's.


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    Das NEXO-OXEN-Spiel ist für zwei Spieler gedacht. Vielleicht wagt heute ein neugieriges Paar eine Partie?


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    Das mit den Maschinengewehren in zarten Friendsmädel-Klemmhänden war natürlich ironisch gemeint, als ich das vor Jahren einmal baute. Aber die Begriffe "Weihnachten" und "Gewalt" haben sich inzwischen angenähert, leider. Es bleibt aber auch nichts, wie es einmal war!


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    Beim Twoface-Türmle warte ich übrigens darauf, dass es irgendwann einmal einfach umkippt. Denn es steht auf alten, knarrenden Dielen und damit auf einem tektonischen Hotspot in diesem Zimmer. Aber die Besucher bewegen sich vorsichtig und stehen praktisch die ganze Zeit unter meiner Aufsicht. Dennoch bleibt das namensgebende Figürchen hübsch unter Verschluss und betrachtet das Treiben von sicherer Warte aus.

    Also auch heute wieder von 14 bis 17 Uhr - oder nach zwangloser Vereinbarung.


    Mit Gruß und Dank

    Zypper

    Guten Sonntag zusammen!

    Nachher geht's weiter im Alten Haus, daher zeige ich euch gern den Inhalt der dritten und damit letzten Wand-Vitrine. Musste ja zusehen, dass ich physisch "flache" MOCs aus meinem umfangreichen Archiv krame - womit inhaltlicher Tiefe natürlich keine Grenzen gesetzt sind!



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    Links oben das "magische" Sator-Quadrat in griechischer Sprache. Das hab ich in dieser stilisierte Form mal irgendwann im Netz gefunden und - ähem - adoptiert. Leider habe ich mir den Namen des Interpreten nicht merken können. Aber die kenntnisreichen und im Netz weit herumgekommenen Besucher dieses Forums kennen ihn doch sicher und könnten mir weiterhelfen?


    Gleich darunter das bereits am 10.Mai 2019 bei 1000Steine vorgestellte "Bilderrätsel zur jüngeren Kunstgeschichte".


    Rechts oben prangt das bereits am 14.September 2019 bei 1000Steine vorgestellte Projekt "Kafkas Kinder", das auf der "Schwabenstein 2019" von dem LEGO-Foto-Künstler Jens Werlein in Szene gesetzt worden ist. Ich konnte sogar das original Polaroid unterbringen!


    Darunter das schön öfter hier und da gezeigte "Textobjekt", das über die Jahre seit der Entstehung (ab 2013 ff) jede Menge Gilb genommen hat. Wahnsinn, oder? Wie jahrelange frische Luft einem MOC doch guttun kann!


    Sowie rechts unten im Winkel der QR-Code, der direkt auf meinen Instagram-Account führt. Wetten? Spoiler: da geht es inzwischen nur am Rande bzw erst nach langem Scrollen wieder um LEGO ...


    Zu Füßen der Vitrinen liegt ein Vers der Dichterin Hilde Domin:


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    Aber auch das ist ja eigentlich ne olle Kamelle und war schon auf der "Schwabenstein 2018" zu sehen als Teil des MoRaSt-Moduls III "Es ist ein Ros entsprungen". Hier ist der Schriftzug lediglich verstärkt um ein paar gelb-schwarze Minifigs, die schon seit meiner Berliner Zeit (2004-2013) auf einen gescheiten Einsatz warten.


    Ach ja, und oben hat die zweite Kohorte der "Roten Truppe" Posto bezogen und passt auf, dass auch jeder Besucher ohne Schuhe hereinkommt.


    Wer heute wohl alles erscheint? Im Dorf erfreut sich die Ausstellung großer Beliebtheit; sogar Silvester wurde im Alten Haus gefeiert. Mal ganz was Anderes! Die Kuratoren sind sehr nett zu mir, und das Publikum ist höflich und sehr diszipliniert. Schließlich muss man sich im Raume mit Bedacht bewegen ...


    Öffnungszeiten Sonntags von 14 bis 17 Uhr und nach zwangloser Vereinbarung.


    Mit Gruß und Dank

    Zypper

    Guten Tag allerseits,

    wie angekündigt, zeige ich euch heute gern die zweite von drei Vitrinen, die zur Zeit im Alten Haus in Stuttgart-Hedelfingen im Rahmen einer LEGO-Ausstellung jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen ist. Oder nach Vereinbarung.


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    Präsentiert wird in Vitrine Nummer zwei das Projekt "Starke Jungs", das den Wahnsinn verwirklichen wollte, sämtliche jemals erschienene männliche Friends-Figuren zu versammeln. Nun weiß jeder, der sich etwas näher mit der Noppen-Materie beschäftigt, dass zwei Begriffe in einer eher unglücklichen Beziehung zueinander stehen: "LEGO" und "sämtlich". Weswegen sich das Projekt nach knapp 400 Euro Beschaffungs- und fast noch einmal so viel Zubehör- und Portokosten und nach relativ kurzer Zeit mit relativ vielen Briefumschlägen kurzerhand in den Pausenmodus verabschiedete. Die Präsentation gibt mir die Gelegenheit, auch einen kleinen Teil der Umschläge auszustellen, die mich aus aller Welt erreicht haben. Denn was tut man nicht, um sagen wir einen echten, (damals) seltenen David zu ergattern? Findet ihr ihn?



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    Einer der Gründe für die Einstellung bot eine Figur wie diese: Gehört "das Biest", erst- und 2016 einmalig in Set 41067 Belle's Enchanted Castle erschienen, dazu? Damals mit 34 Euro der teuerste Einzelposten, kann ich mich gern über einen Kursverfall auf neulich 14 Euro verbreiten, wenn ich denn meine gute Laune unbedingt strapazieren will. Aber will ich das? LEGO soll doch Spaß machen, odr? Der Präsentationsrahmen ist übrigens das Teil 30528 Arch 1x8x6 (Portal) in der seltenen Farbe „sand purple“. Gefühlt habe ich den in der Projektzeit verfügbaren Weltbestand aufgekauft ...


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    Hier nochmal ein detaillierter Blick auf die Umschläge. Der Postbote hat meine damalige Entscheidung sehr bedauert ...

    Als ich den ganzen Kram hübsch gestaltet an die Sperrholzwand der Vitrine gehämmert hatte, stellte ich fest, dass ich an den rechten Flügel nun nicht mehr herankam: Die Schiebeglastür passte nicht mehr an den Nasen der Davids, Andrews und sonstigen Biester vorbei. Ich habe kurzerhand einen Feedback-Bogen angebracht, der regen Anklang findet.



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    Sodele, und auch auf dem Boden hat sich seit letzter Woche einiges getan. Das bunte Gekruschel ist da nur, weil ich die geringzahligen Fliesen loswerden wollte. Die Kästchen-Struktur stellt die Spielfläche eines spontan entwickelten Geschicklichkeitsspielchens dar, in dem man die Kästchen mit Fuß- und anderen LEGO-Bällen besetzen soll. Wie? Erzähle ich ein andermal. Oder habt ihr eine Idee, wie man daraus ein heiteres, niedrigschwelliges, leicht fassliches Spiel für Groß und Klein machen kann? Wir haben Zeit bis Ostern 2025!

    In der nächsten Folge stelle ich euch den Inhalt der dritten Vitrine vor.

    Bis dahin eine gute Zeit, frohe Tage und kreatives Schaffen!


    Frohen Gruß

    Zypper

    Guten Abend allerseits,

    heute zeige ich euch die erste von drei Vitrinen, die ich im Rahmen einer kleinen Ausstellung bestücken konnte.



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    Der Jägerchor oben drüber passt übrigens schön auf, dass sich alle Besucher brav die Schuhe ausziehen ...


    - Oben links die bekannte optische Täuschung; es scheint, als ob die Kreuzungspunkte der weißen Linien grau sind. Na, jedenfalls wenn man persönlich davorsteht.


    - Rechts daneben ein Halma-Spielbrett; damit gedachte ich, dieses uralte Brettspiel auf Fan-Ausstellungen in einer L-Version neu zu beleben. Es blieb beim Denken - und ich habe dieses Projekt nie umgesetzt. Jetzt fiel mir dieses längst vergessene Objekt wieder in die Hände, und ich fand: das passt doch, weil schön flach, perfekt hinter Glas ... ?


    - Links unten ein kurzer Text in 6-Punkt-Blindenschrift - und zwar lange bevor die Firma selber auf die Idee kam. Ich hab diesen Text einem von Geburt an blindem Mädchen vorgelegt und war ganz stolz ... sie aber fertigte mein schönes Werk kurzerhand ab mit einem: "Das kann man nicht lesen". Tja, so kann's kommen.


    - Rechts unten dann ein kleines Suchspiel, bei dem man 12 identische Paare finden soll. Man muss schon seeehr genau hinschauen, um zu sehen, worauf man achten muss! Eine der Spielkarten ist ein Joker (man kann das Spiel auch verdeckt wie Memory spielen.) Weil ich das Werk zuletzt auf der Kunst/Mitte in Magdeburg hängend präsentiert habe, musste ich die Spielkarten ein ganzkleinwenig befestigen - sonst wären sie mir heruntergepurzelt. Na, das Problem ergibt sich bei den ausgesprochen schmalen Vitrinen ja nicht. Eigentlich sind sie ja auch nur für ein paar Zettel gedacht und nicht für (Luftholen!) groooße Kunscht.



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    Die sechs schwarzgerahmten Quadrate sind übrigens die Fundamente für zum Beispiel den bekannten Schießturm, den ich somit einmal leicht im Rahmen eines Aktionstages mitbringen und bespielen lassen kann. Hab die Platten mal für ein Ausstellungsprojekt in Hechingen angefertigt - und seither großzügig vergessen. Na, bis jetzt natürlich nur.


    Die Aufbau-Arbeit ist übrigens noch lange nicht getan; letztens zum Beispiel habe ich angefangen, die Restbestände der bunten Fliesen auf den als Bodenbelag verwendeten Grundplatten zu verteilen. Das geht nicht ohne Knieschützer, Stoppersocken und Radlerhandschuhe. Tja, man wird nit jünger mit der Zeit ...


    Zu besichtigen ist der Raum jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.


    Das nächste Mal zeige ich euch gern die zweite Vitrine - und, wie weit ich mit der Bodengestaltung gekommen bin!


    Fortsetzung folgt!


    Mit Gruß und Dank

    Zypper

    Guten Abend zusammen,

    wenn eine so nette Einladung des hiesigen Heimatmuseums eingeht, an einer kleinen L-Ausstellung teilzunehmen, und zugleich mit grünen Scheinen gewunken wird, lassen es sich die vier unverdrießbaren Ingenieure nicht nehmen, ein wenig an den historischen Bauten herumzuturnen, die der Verein in der Werkstatt René Hoffmeisters hat anfertigen lassen. Es sind dies:


    - Die Alte Schule in Rohracker (fußläufig "bei mir" ums Eck ...)


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    - Das örtliche Rathaus im Ortskern

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    Wie man unschwer erkennt, haben die vier nichts von ihrer Beweglichkeit eingebüßt ...



    - Das Alte Haus, dem Rathaus direkt gegenüber gelegen ...

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    Da haben die vier just vor den Fenstern Posto bezogen, hinter denen meine kleinen und großen Schätze ausbreiten zu dürfen ich das unbeschreibliche Vergnügen habe!


    Ein feiner Zug des aufopferungsvoll bemühten Kuratoren- und Veranstaltungsteams: Jeder der Aussteller erhielt als kleines Dankeschön eine Miniaturversion eines 2x4-Steines in - und jetzt kommt's: purem Silber! Das hatte ich noch nicht. Ihr?


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    Mein elegant beschuhter Avatar hatte die größte Mühe, das schwere Ding trotz regelmäßigen Besuchs eines Gyms einigermaßen ordentlich in die Kamera zu halten ...


    Die Ausstellung hat bis auf Weiteres jeden Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet - oder nach Vereinbarung. PN genügt.

    Fortsetzung folgt!


    Mit Gruß und Dank

    Euer Zypper

    Juhu zusammen,


    es ist der Rückbau des Rückbaus, also eigentlich wieder ein Vor-Bau, bei dem aber dem aufmerksamen Betrachter ein paar Modifikationen nicht entgangen sein dürften:


    1. ist das Betriebsprogramm stark zurückgefahren: Kaum noch Stopper in den Betriebsbahnhöfen, deutlich weniger Weichen sind zu sehen;

    2. durch den neuen vorübergehenden Standort, der nicht so hoch ist wie mein Atelier, waren Anpassungen bei den Turmspitzen nötig;

    3. dafür ist Hintergrund weniger los, was dem Vordergrund zugute kommt.


    Hier nämlich:



    Frohen Gruß

    Zypper

    Juhu, hier kommt ein kleiner Nachtrag zum Thema... aber seht selbst. Manchmal rächen sich die Jahrzehnte, während derer man seine unverbauten Schätzchen gehütet hat.

    Grüßle Zypper


    Guten Tag zusammen,


    zunächst entschuldige ich mich für den englischen Titel. Sinngemäß übersetzt lautet er: Finde das Loch im Ganzen. Wie so oft, kommt bei Übersetzungen - von welcher Sprache in welche auch immer - nicht immer alles mit rüber auf die andere Seite. Hier zum Beispiel geht das Wortspiel verloren.

    Der Reiz des MOC hoffentlich nicht. Auch wenn die Idee alles andere als neu und gewiss nicht originär von mir ist. Im Gegenteil: Auch bekannte Bautechniken überraschen mich immer wieder, wenn ich ihnen neuen Reichtum entlocken kann. Diesmal habe ich mich von deepshen_06 und Katie Walker inspirieren lassen. Doch nun schaut selbst:

    Frohen Gruß

    Zypper

    Guten Abend,


    vor ein paar Jahren war mir das Set 31050 zugelaufen, das "Corner Deli", das man - versiegelt - inzwischen für um die 50 Euro erhält.


    Ich mache mir nichts aus Sets. Dafür umso mehr aus dem, was man draus machen kann.



    Erster Schritt: Das Set ist anleitungsgemäß aufgebaut und in Farbe fotografiert.



    Zweiter Schritt: Über das Foto wird ein Schwarz-Weiß-Filter gelegt.



    Dritter Schritt: Bei der Rückkehr zu Fotos in Farbe ist selbige dem Set entwichen, es steht nun vollständig in weiß errichtet da.


    Hier der Beweis, dass es sich nicht um einen weiteren Fotofilter handelt:



    Aufmerksamen fällt sofort ins Auge, welche Bauteile nicht in weiß ausgeführt werden konnten, weil es sie in dieser "Farbe" in der LEGO-Palette leider nicht gibt. Das heißt: geben tut's sie schon, und ich weiß auch wo - und ich hätte sogar welche zur Hand sozusagen. Sie lassen sich bloß nicht zerstörungsfrei aus ihren Löchern holen...


    Mit frohem Gruß

    Zypper

    Guten Abend zusammen,


    vor einigen Jahren hat mich die Frage beschäftigt, ob es möglich wäre, eine umbaute Fläche von 3x3 32er-Platten stützenfrei zu überdachen. Als Dachmaterial waren 16 transparente 16x16-Grundplatten vorhanden.



    Die ersten Raumeindrücke waren schon mal sehr vielversprechend. Aber die Grundfläche war mit 3x3 32er-Grundplatten viel zu klein gewählt.



    Bei der Vergrößerung auf 4x4 32er-Platten konnte auch gleich der Grundstein für eine modulare, dh leicht zerlegbare Wändegestaltung gelegt werden.



    Die 1x2-Technik-Loch-Verbinder sind nur deshalb in grau ausgeführt, weil ich noch nicht über weiße verfügte. Gut zu erkennen ist der streng symmetrische Aufbau, der mit den türlosen Öffnungen ein wenig an den "Herzraum" der Stuttgarter Stadtbibliothek erinnert, in der ich kurz zuvor ein Werk hatte ausstellen können.



    Die Wände sind nun deutlich höher, was dem Raumeindruck guttut.



    Das Dach, noch im Rohbau, liegt perfekt auf den Außenmauern auf. Bei diesen Größenordnungen ist es ratsam, die Module nicht fest miteinander zu verbinden.



    Der Raumeindruck ist in der Tat wie erhofft. Wie hätte das wohl bei Sonnenschein ausgesehen?

    Nun stören die grauen Verbindersteine sehr. Auch fehlt noch der vollständig in weiß geflieste Boden.



    Von weitem und von außen kommt das Tempelartige des Entwurfs gut heraus.



    Letzte Hand ist, wie gesagt, noch nicht angelegt. Die Auflagefläche für das Dach könnte sicher noch etwas mehr Sorgfalt bei der Ausführung vertragen - vom Dach selber ganz zu schweigen. Das schaut noch viel zu viel nach Pueblo aus.



    Aber insgesamt betrachte ich das Experiment auch ein paar Jahre später noch als geglückt.


    Warum ich es nicht vollendet habe?

    Hm, erstens: Keine Lust, so viele weiße Fliesen zu verlegen bzw sie kurze Zeit später wieder abzuknibbeln.

    Zweitens: das Werk war nicht mit seinerzeit aktuellen Projekten kompatibel, dh in diese geschmeidig einzufügen.

    Drittens: Ich brauchte die Steine für ein anderes Projekt. Und die transparenten Grundplatten natürlich auch.


    Auf Ausstellungen wäre das Objekt jedoch sicher ein schönes Motiv geworden, um Besucher zum Fotografieren des konsequent leeren Innenraumes zu animieren.


    Ich fand die Bilder neulich beim Stöbern und Aufräumen und dachte mir: zeig sie einfach nochmal, das heißt: zeig sie überhaupt mal, bevor sie verschwinden.


    Mit frohem Gruß

    Zypper

    Liebe Leute,


    am 29.11.21 zirka ab 17:30 im Rahmen des Seniorenprogramms "Kaffee oder Tee" (die beginnt natürlich schon früher.) zu den Themen LEGO, Kunst und Style - Kurzweil und Heiterkeit sind also garantiert! Es werden vsl um die sieben Minuten werden, die anschließend in die Mediathek wandern und dann einige Zeit abrufbar bleiben.


    Hier geht es zum SWR-Live-Stream.


    Frohen Gruß und viel Spaß schon mal

    Zypper

    Guten Tag zusammen,


    kleine Erinnerung an ein großes Mitmachprojekt - vor genau einem Jahr. Wer war dabei?


    Das hier war "fertig", wurde dann aber durch einen anderen Entwurf verdrängt. Und nun zeige ich es euch. Ich fand's zu schade zum Wechtun.



    Es ist lange her, ich weiß. Und heute ist schon wieder ein 313.Tag ... Was würdet ihr heute bauen?


    Frohen Gruß

    Zypper

    Guten Abend,



    dies zur Kenntnis:


    Wie der Stuttgarter Andreas Reikowski aus Lego Kunst macht
    Andreas Reikowski gehört einer seltenen Art an: Als bekennender „Adult Fan of Lego“ widmet er etwa 50 Prozent seiner Zeit den bunten Bausteinen.
    bnn.de



    Die graue Lese-Schranke überwindet man, indem, wer möchte, sich kostenlos für 14 Tage registrieren lässt.



    Schönen Abend noch!



    Frohen Gruß - und schön war's in Friedrichshafen! Danke nochmal für die rundum gelungene Bricking-Bavaria-Ausstellung!



    Zypper