Robins Runde 2

  • Robins Runde, meine lieben Freunde, hatte so gut wie alles, was man sich von einem MOC wünschen kann, nur dies leider nicht:


    - Haltbarkeit

    - Transportierfähigkeit

    - Nutzbarkeit


    Zu Haltbarkeit:

    Wenn man beim Anfassen eines MOCs den Eindruck bekommt, statt mit Plastiksteinchen mit wurmstichigem Balsaholz gearbeitet zu haben, war alle Mühe zwar fürs Foto - aber eigentlich für die Katz.


    Zu Transportfähigkeit:

    Wenn ich so ein Geschütz nur liegend auf einer Spanholzplatte auf der Ladefläche eines Luftkissenfahrzeuges bewegen kann, dann wird es schwierig.


    Zu Nutzbarkeit:

    Wenn ich so ein Ding nicht an die Wand hängen kann, weil es bereits beim ersten Versuch, in die Vertikale zu wechseln, (weiter siehe "Haltbarkeit")

    Wenn so ein Ding also auch ohne Transportfähigkeit nichts weiter kann als tagsüber flach herumzuliegen, dann wird's nicht nur schwierig, dann hört's auf!


    Woraus folgt:

    Umgestaltung bei weitgehender Wiederverwendung des Materials mit dem Ziel, Haltbarkeit, Transportierfähigkeit und Nutzbarkeit nunmehr zu erreichen, ähem.

    (Aus dem Off ein vernehmliches "Hört! Hört!")


    Dazu hatte ich in (der übrigens wunderbaren und lobenswerten Rubrik) "Was baut ihr gerade" eine kleine Einführung unter Vorstellung der wesentlichen Änderungen gegeben. Daran anknüpfend, will ich nun endlich Bilder sprechen lassen (evtl Wiederholungen bitte ich, mir nachzusehen ...)



    Manchmal denke ich: Warum jetzt nicht einfach aufhören? Ist doch schön so ...



    Seht ihr diesen Stachel da rechts im Bild? Wieso fällt mir eigentlich so ein Gimmick grundsätzlich zum Beginn der Bauarbeiten ein, sodass ich die ganze Zeit über diese Verzierung immer wieder abbreche?



    Am längsten dauerte natürlich, einen Weg zu finden, wie das "alte" Material im neuen Kranz verbaut werden konnte. Mehr Spaß macht selbstverständlich, neues Material unterzubringen ...


    Eine weitere Spezialität von mir: Nur von Stein zu Stein zu denken und mich nicht mit der Frage aufzuhalten, ob ich mit dem Setzen eines Steines den Zugang für den Platz eines anderen Steines im wahren Sinn "verbaue". Als hätte ich Stäbchen mit Pinzettfortsätzen an den Händen statt plötzlich erstaunlich dicker und ungeschickter Finger?



    Immerhin musste ich diesmal keine weiteren Speichen nachträglich reinfriemeln ... Der Stachelfortsatz hat einen neuen Platz. Es ging einfach nicht weiter so ...



    Da steht die Vorhut schon mal ... und zwischendurch entstehen mit den Zwischenprodukten kleine Kostbarkeiten, die im Grunde das Zeug für ein eigenständiges MOC hätten. Hier zum Beispiel schlägt das Herz eines Microscalers höher. Was seht ihr darin?



    Links ein Detailbild: es geht um den direkten Vergleich, was besser aussieht: Die zwei kleinen grünen Slopes oder das Doppelding in mattsilber?


    Einige Wiederholungen sind noch zu bewerkstelligen, es ist die ödeste Arbeit. Aber eines hat's interessant gemacht:

    1. für den Innenring brauche ich jeweils 75 Stück, zB diese braunen 1x6-Platten.

    2.für jede Speiche 25 Stück pro Teil

    3.für alles "links und rechts der Speiche" logischerweise 50 Stück.

    Jedenfalls war das interessanter als immer nur 75 Stück von jedem Teil pro Segment zu brauchen.


    Was zu den Fragen führt:

    Wo ich 25 brauche, finde ich im Bestand ... na, was meint ihr wohl??

    Wo ich 50 brauche, finde ich ...

    Es ist also völlig egal, mit welchem Bedarf und welchen Größenordnungen man arbeitet - die Formel bleibt immer golden - und sie bleibt immer gleich. Immer! Ich hab's beim Bauen schon auf nächtliche Schreikrämpfe gebracht deswegen!


    Nun fällt mir auf, dass ich noch gar keine gescheiten Gesamtansichten fotografiert hab.

    Die reiche ich natürlich nach, versprochen!


    Danke für die Aufmerksamkeit soweit!

    Frohen Gruß

    Zypper

  • Da hast Du Dir ja was vorgenommen 😳

    Party, wenn es durch ist ,oder? Ich denke selbst wenn ich das Material hätte würde mir die Willenskraft fehlen 🤣


  • Nun soll's funzen!


    Grüßle

    Z