Rückblick: Team Zypper live @ FanWelt 2012 (1)

  • Guten Abend zusammen,


    wieder einmal gibt es ein Kleinod aus meinem umfangreichen Archiv. Ich wünsche viel Vergnügen bei diesem Rückblick ins Jahr 2012 :-)


    Team Zypper@FW2012: Sie sind wieder da!

    Und wenn der Ruf aus Köln erschallt, hält es keinen der Vier lange in den Federn. Vor Tau und Tag sind sie auf den Beinen, um den Weg der braunen Kiste mit dem Ausstellungsmaterial durch das planvolle Gewusel dieses bedeutendsten schweizerischen Seehafens zu verfolgen.


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    Schwupp! Hat der Hubwagen die Kiste gepackt und schon an seinen Platz gehievt. Gebannt verfolgen vier wohlbekannte Augenpaare ihr scheinbar gewichtloses Schweben durch das frühe Morgenrot. Die Transportkette und damit das ganze Abenteuer beginnt!


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    Und da geht es auch schon gut los!


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    „Immer der gleiche blöde Gag, weißte? Find ich echt voll F a r b u m s t e l l u n g!“, mosert Secundo.


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    Abenteuerlich ist der Weg der Kiste dann: Sie landet versehentlich im Meer!


    Wär nicht ein Kahn (namens Herbert) gekommen,


    der sich ein Herz genommen -


    wer weiß?



    „Heißt der Kahn nicht „Hermann“?


    „Wer weiß denn da schon wieder alles besser?“


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    Doch mit dem Binnenschiffexpress trifft die Kiste aus Rotterdam kommend doch noch rechtzeitig ein und wird vom absoluten Star der Ausstellung gebührend begrüßt. Wer möchte da nicht z’Foß no Kölle jonn?


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    Welches Verkehrsmittel werden die 4 wählen – und wen bringen sie mit? Wer wird sie erwarten? Wird es ein Wiedersehen geben mit Goldi, Käffchen, dem Gräulein und – ja wem noch überhaupt?

    Team Zypper@FW2012: (2) Die 4 und der Jeck vom Steintal

    Auf dem Weg an den Rhein ist ein Umsteigen auf dem Land erforderlich.

    Commandante zum Stationsvorsteher, auf das Gleis deutend: „Ist das Köln?“


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    Der wahrheitsliebende Stationsvorsteher, übertrieben lehrreich ins Gleisbett gebeugt: „Nein, das ist ein Gleis!“


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    Das Team Zypper zieht sich ob dieser unerwarteten Replik zur Beratung zurück.


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    Nach einer Ewigkeit, nun Secundo: „Na, ob das HIER nach Köln geht!“


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    Der wahrheitsliebende Stationsvorsteher, ungerührt: „Wieder nein! Dieses Gleis wird sich – vor dem jüngsten Tag nicht aus seinem Bett erheben!“


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    Erneut sucht das Team Zypper seine Stärke in der Einigkeit und wirft all seinen Grips in der Beratung zusammen.


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    (Zwischenzeitlich ist auf dem Nachbargleis geräuschlos der ICE nach Köln eingelaufen.)


    Secundo, den erschöpften Commandante vertretend:


    „Ob der Zug, der Zug natürlich, ob DER nach Köln geht!“


    „Noch mal nein! Was glauben Sie denn, warum wir die teuren Räder runtergeschroben haben!“


    Secundo, mit zunehmender Verzweiflung: „Ob der Zug, der von diesem Gleis fährt, ob der nach Köln FÄHRT!“


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    Stationsvorsteher, indem er sich elegant umwendet und auf den soeben majestätisch in Bewegung setzenen Zug deutet: „Nein, der fährt heute von gegenüber!“


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    FanWelt Alaaf!


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    (Nach einer leider wahren Begebenheit)



    Danke an Andreas, dem ich neben der Erlaubnis für die Fotoaufnahmen das Wissen verdanke, dass Rangierabteilungen kein Schlusssignal mit sich führen müssen.



    Fortsetzung folgt gleich :-)

  • P.S.


    Das Team Zypper nutzte den unfreiwilligen Aufenthalt natürlich, um sich über die Besonderheiten der Gleisvermessung vor Ort umfassend zu informieren.


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    Werden die 4 je in Köln ankommen? GEHT die FanWelt am Ende ohne sie los?


    Team Zypper@FW2012: (3) Erwachen heiterer Gefühle bei der Ankunft am Rhein bei Bonn


    Schließlich erreichte das Team Zypper in seiner gewohnt unerreichbaren Art den richtigen Zug in die richtige Richtung und machte es sich im Konferenzabteil gemütlich. Die Planungen für die FanWelt waren nochmals und zwar gründlich durchzugehen. Da war so manche Noppe zu bedenken! Würde alles klappen? War die Kiste wirklich unterwegs? Wird alles rechtzeitig da sein? Aufregende Fragen für so kleine Leute!


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    Im Kölner Hauptbahnhof wurden die vier vom Vortrupp des Teams Zypper freudig begrüßt.


    „Stolpert nicht über die Fliesen“, sagte das besorgte Gräulein; „hier wird noch gebaut!“


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    „Noch bevor ihr ins Hotel geht, müsst ihr erstmal in den Dom. Das macht man hier so!“, tat sich’s Käffchen wichtig. Natürlich hatte er recherchiert. Schließlich kann er mehr als Kaffee kochen!


    „Dom?“, grummelte Secundo, blätterte verstohlen in seinem Wörterbuch und radebrach schließlich: „Do mäht mer in Kölle kein Finster för op!“


    Hätte er das bloß nicht gesagt! Denn plötzlich stellten sich ihnen zwei wohlbekannte Lokalgrößen in den Weg!


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    „No schlaach ävver Jott der Düvel dud!“, jubelten die beiden aus vollem Hals: „Dat Team Zypper!“


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    „Um Himmels willen, was ist das“, stieß das Gräulein verstohlen das Käffchen an, als sie von Tünnes und Schäl zum Empfang im Rathaus geschleift wurden „Was ist das? Was reden die da?“


    „Das ist Kölsch“, belehrte Käffchen seine Freundin.


    „Ich denk, Kölsch ist was zum Trinken?“


    „Auch! Kölsch ist die einzige Sprache, die man auch trinken kann.“


    Das Gräulein wollte etwas erwidern, aber das ging im Jubel der Menge leider unter. Plakate waren zu sehen und Sprechchöre zu hören: „Oft ko-piert – nie er-reicht! Oft ko-piert – nie er-reicht.“


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    So viel Bejubeltwerden macht bekanntermaßen durstig. Aber zum Glück waren die Unnachahmlichen in der besten und fachkundigsten Gesellschaft, die man sich in der Kölner Innenstadt denken kann, wenn einen a Dorscht packt.


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    Aber was ist nun mit der Kiste? Ist sie wirklich unterwegs? Und kommt sie noch rechtzeitig an? Und was ist nun mit dem Dom? Geht’s da noch einmal hinein?

    Team Zypper@FW2012: (4) Endlich trifft die Kiste ein. Und eine schwindende Erinnerung


    Die restlichen Meter wird die Kiste mit der wertvollen Fracht für die FanWelt 2012 mit einem Spezialfahrzeug der Monorail-Gesellschaft transportiert.


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    Ein erster Versuch der Ablieferung scheitert leider: Auf der Domplatte ist niemand bereit, den Empfang zu quittieren.


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    Einem eilig herbeitelefonierten Transporthubschrauber jedoch gelingt es unmittelbar darauf, die ahnungslos beim Kölsch hockenden Empfänger ausfindig zu machen und die Kiste endlich zuzustellen.


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    Kurz darauf fand sich die kleine Gesellschaft auf der Domplatte wieder. Bis zum Abend war noch ein wenig Zeit, und Käffchen konnte mit dem brillieren, was er so alles aufgeschnappt hatte.


    „Ihr seht“, hob er an, „die helle Stelle da am Dom?“


    „Hm, ist sandfarben“, brummte Commandante.


    „Darum geht’s jetzt mal nicht“; brummte Käffchen zurück. „Hinter dieser ausgebesserten Stelle verbirgt sich nämlich ein Bombenschaden aus dem Zweiten Weltkrieg. Eine quer fliegende Sprengbombe hatte ihn angerichtet, denn die von oben gerade herunterfallenden hatten dem Dom damals nichts anhaben können. Und ein Bürger Kölns hat mitten im Krieg diesen Schaden wieder geflickt – mit einer Art Prothese aus Backsteinen. Andernfalls wäre der Dom nämlich in sich zusammengefallen.“


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    Das verstanden die vier Ingenieure, und auch das Gräulein hörte aufmerksam zu, während sie dem bunten Treiben auf der Platte zuschaute.


    „Das gab noch mächtig Ärger mit dem Gauleiter von Köln, denn Backsteine durften damals eigentlich nicht dafür verwendet werden. – Tja, und vor zwanzig Jahren hat der Dombaumeister sich schließlich durchgesetzt und die Stelle mit dem hellen Stein verkleiden lassen, wie man auf diesem historischen Foto sehen kann. Bald wird diese Geschichte vergessen sein, wenn die Ecke genau so aussieht wie der restliche Dom.“


    „Gut, dass wir unser Käffchen haben!“, kam’s wie aus einem Mund.


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    „Wollen wir denn mal rein?“


    „Wo Rhein?“ fragte der Quatschkopp und blickte sich um. Der Arme hatte den mächtigen Strom nämlich noch nie gesehen!


    „In den Dom natürlich!“


    „Ein andermal. Bin hundemüde und muss in die Heia!“



    Und so endet der erste aufregende Tag der Anreise nach Köln!


    Was werden die kleinen Helden in den nächsten Tagen erleben? Wen treffen?


    Werden sie überhaupt etwas erleben? Und wenn ja: werden sie es überleben?



    Und ist das, was sie erleben werden, überhaupt der Rede wert?

  • Team Zypper@FW2012: (6) Erst die Arbeit ...


    Das Team Zypper – naturgemäß eher trinkfest und arbeitsscheu – ist an diesem Morgen auf der FanWelt 2012 genötigt, wenigstens einmal seines Amtes zu walten und einen Großauftrag zu bearbeiten: Gilt es doch, ein verspätet eingetroffenes Stockwerk für den „Bunten Turm“ entgegenzunehmen. Küss de hück nit, küss de morje! Für diesen Zweck steht ja der BTET zur Verfügung, der „Bunte-Turm-Element-Transporter“. Er rollt selbsttätig und emissionsfrei auch auf dem Tisch der Kantine inmitten der pausierenden Ausstellerinnen und Aussteller …


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    … just bis zum in den Frachtpapieren verabredeten Übergabepunkt. Dort müssen mit dem Stockwerksbevöllmächtigten die Zollformalitäten erledigt werden. Denn Europa hin oder her, Schengen rauf oder runter – das Rheinland ist das Rheinland, und ob Rheinakte oder nicht: Papier ist Papier, und sicher ist sicher. Der Quatschkopp quatscht den französischsprachigen Matrosen an und kommt in Ermangelung passender Vokabeln nicht weit, und Secundo gestikuliert irgendwas dem BTET-Fahrer zu.


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    Kaum ist das Ding huckepack verladen, saust’s auf schon rasant auf dem Tisch zurück.


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    Vorbei an der Tür zur Sonnenterrasse der Messehalle 2 …


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    … und vorbei am Colonius, für den meine Mannen jedoch kaum einen Blick haben. Gilt es doch, das Stockwerk heil in die Halle zu kriegen. Für die Bewohner desselben die Gaudi der Woche!


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    Und mit dieser Rolltreppe entrollt sich nun einmal ein echtes Hindernis für ein kleines Fahrzeug auf seinen wackeligen Doppelreifen – und die Herausforderung der Woche für Commandante. Ein paar knappe Anweisungen instruieren jedoch sein eingespieltes Team und überspielen glatt die nicht umsonst dort angebrachte Warnung:


    "Es ist verboten, Lasten auf Rolltreppen zu befördern, auf denen die Beförderung von Lasten verboten ist!", liest der Quatschkopp und meint: "Könnt glatt von mir sein!"


    „Wo ist denn hier der Kickdown?“


    „Ich denk, ein Ingenieur weiß alles?“


    „Quatsch! Er KANN alles. Und um alles zu können, muss man nicht alles wissen. Also, wo ist der …. Aaargh!“


    Und mit einem sehenswerten Hüpfer springt der BTET auf die Rollstufen und wird erbarmungslos nach oben gebaggert. Leider war der Fotograf nicht schnell genug, denn er war kein Ingenieur, sondern nur ein Diplom-Verwaltungsbetriebswirt …


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    Glücklich in der Halle angekommen, geht’s gleich an diesem Wahnsinns-Hochhaus vorbei! Wie es leuchtet!


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    In Ermangelung präziser Wegangaben lassen die Wegschleifen mehrmals den Dom ins Bild ragen. Bei der Gelegenheit ist schön zu sehen, was den BTET auf den Rädern hält.


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    Das Ziel ist nah, der „Bunte Turm“ ist schon in Sicht.


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    Werden die vier es schaffen, das Stockwerk unfallfrei zu den anderen zu schieben? Wird der „Bunte Turm“ damit schöner? Oder wird er – im Gegenteil –unansehnlicher? Das wär ja noch schöner!



    Doch bevor es weitergeht, eine kleine Bitte in eigener Sache:



    Leider gebricht es zur Vollendung dieser kleinen Geschichte in meiner Sammlung am Abschlussbild: Das Dirk1313-Element im Stapel seiner Mit-Etagen im Bunten Turm will sich im Wust meiner knapp 500 Bilder einfach nicht anfinden! Kann jemand von den kamerabewehrten Bewunderern bitte ausnahmsweise aushelfen und es einfach hier dazupacken?



    Team Zypper dankt, Commandante zahlt.


    Apropos! Was treibt Goldi mit seinem plötzlichen Reichtum eigentlich?


    Team Zypper@FW2012: (6) ... dann das Vergnügen!


    Obwohl es kein Vergnügen ist, beim weiteren Aufbau der eigenen Anlage zunächst Transportschäden beseitigen zu müssen …


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    … erholten sich die Freunde von diesen Mühen bei einem zünftigen Zug durch die Gemeinde. Da galt es zuvörderst, dem Kapitän des kapitalen Kreuzfahrtschiffes die Aufwartung zu machen und bei der Gelegenheit zum ersten Mal das Gastgeschenk zu hinterlassen. Überflüssig zu erwähnen, auf wessen Mist das mal wieder gewachsen war!


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    Einer Einladung zum Bad konnten die 4 nun kaum ausschlagen.


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    Und auch Käffchen und Gräulein kamen nicht zu kurz. Entspannt genossen sie ihren ersten Sun-Downer auf dem Mitteldeck und bestritten das Gespräch durch den Austausch von Bemerkungen meteorologischen Inhalts.


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    Kurz darauf nutzte Käffchen die Gelegenheit und ließ sich von kompetenten Händen einmal komplett durchkneten.


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    … Und gab dann im Übermut den … ach, schaut doch selbst. Mitsummen erwünscht.


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    Soll das ewig so weitergehen? Immer nur Feiern und Gutgehenlassen? Wo ist die Pflicht? Warum ruft die nicht? Und wenn – warum immer so leise?



    Und was macht Goldi überhaupt?

  • Team Zypper@FW2012: (8) Goldi zieht das Große Los


    Angelockt von lauten Jubelschreien glücklicher Tombolateilnehmer, die mit immer größer werdenden Paketen beladen am Stand vorbeizogen, nahm sich Goldi ein Herz und wollte auch sein Glück versuchen. Die Einsatzhöhe schien vertretty, nachdem sich der Schatzmeister des Teams Zypper durch einen diskreten Finanzcheck vom Vorhandensein der erf. Mittel überzeugt hatte.


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    „Zieh einfach eines!“, sprach eine vertrauenerweckende Menschenstimme. Und im gleichen Moment ergoß sich eine riesige Auswahl handgefalteter Loszettelchen auf das Männchen mit dem Goldherz an der richtigen Stelle in der Brust. Wie fiel die Wahl schwer! Welches Zettelchen verhieß den großen Gewinn? Welches Los ist groß, wenn alle Lose lose sind?


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    Dem Kleinen schwirrte der Kopf. Und als er nur einen kurzen Blick in den Eimer mit den Nieten tat, war’s ganz aus! Überall „Leider verloren!“. Versagen ringsum! Das Ende der Welt! Tod und Vernichtung! Wie sollte da ein kleines chromgolden glänzendes Minifiggchen in diesem Getriebe eine Chance haben? Goldi wollte seinen Euro zurück!


    „Aber aber, Kleiner“, vernahm er da die Menschenstimme wieder, „wer wird denn gleich. Du hast doch noch nicht mal ein Los gezogen! Na los! Nur Mut!“


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    Doch dann geschah das kleine Wunder, das Wunder von Köln sozusagen. Atemlos vor Spannung entrollte Goldi mit seinen Klemmgriffeln das gelbe Röllchen – und was las er da? Keine Spur von „Leider verloren!“. – „Das heißt ja", sinnierte Goldi in einem Moment der schwebenden Fassungslosigkeit – "das heißt ja, ich mein, wenn da NICHT steht „Leider verloren“, dann würde das ja, ich mein jetzt mal rein theoretisch, also bedeuten würde das, dass ich … ich …“


    Voller hingebungsvoller Geduld besah sich der Mensch an der Gewinnausgabe das gedankliche Treiben des Kleinen aus Gold, konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken, tat dann aber, als würde er eine ebenso bedenkliche Miene wie Goldi aufsetzen und sagte dann: „Na gib schon her. Wollen mal sehen, gell?“


    Und so gab Goldi das Los mit der verheißungsvollen Nummer 1080 aus der Hand.


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    „Mach erst die Augen zu, Kleiner“, wollte ihn der Mensch noch ein wenig auf die Folter spannen. Goldi ließ es geschehen.


    „Jetzt aufmachen!“, lachte die Stimme, und Goldi traute seinen Augen kaum!


    Ganz benommen vor Stolz nahm er Aufstellung neben seinem glänzenden Gewinn und mochte sich fast nicht trennen von ihm.


    „Du kannst ihn mitnehmen!“, sagte der freundliche junge Mann mit einem aufmunternden Zwinkern.


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    Goldi konnte und/oder wollte sein Glück immer noch nicht fassen. Vielleicht ist es hier wie mit dem schwarzen Bruder des Glücks, dem Unglück, das ebenso plötzlich über einen hereinbricht, und im ersten Moment wird man nur still und fasst gar nichts um sich herum …



    Doch dann sah man die beiden von dannen ziehen, Goldi in ein angeregtes Gespräch mit seinem neuen Freund verwickelt. Was er dem Stein alles zu zeigen hatte! Was sie künftig alles erleben wollten miteinander!



    Wir blenden uns an dieser Stelle aus und sehen den beiden nachdenklich und gerührt hinterher. Fragen gibt es diesmal keine, welche auch? Wie das Unglück geht das Glück andere eigentlich nicht wirklich etwas an. Man ist einfach mit ihnen denen, die es trifft, und das ist schon viel. So sind die Regeln, und so ist unser Los.

    Team Zypper@FW 2012: (9) Und damit so fahren wir bei der Nacht


    Aus naheliegenden Gründen wieder einmal so gut wie pleite, tat sich das Team Zypper nach einem geeigneten Broterwerb um. Da die FanWelt neben einer Vielzahl sehenswertester Großbauten auch einen riesigen Arbeitsmarkt für veränderungslustige Ingenieure bietet, beschlossen die Vier, der Sache einmal „auf den Grund“ zu gehen.

    „Zugrund, das heißt zum Meer, dort find`ich Böhmen wieder …“, ließ sich’s Käffchen umgehend verlauten und hatte das passende Zitat auf den Lippen.

    Nein, mein Bester, nicht wieder die olle Ingeborg. Und schon gar nichts Böhmisches!

    „Ich versteh nur böhmische Bergwerke!“, brubbelte Commandante.

    Aber Leute, macht doch die Augen auf: Steinchingen liegt doch nicht in Böhmen.

    Aufgeräumt zogen sich die vier ihre neuesten Overalls an und begehrten Einlass.


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    Die Einstellungsprozedur war eine Sache von wenigen Minuten. Wegen fehlender Papiere wie Lohnsteuerkarten und polizeilicher Führungszeugnisse machte der Kontorkönig wenig Federlesens, was aber nicht heißt, dass er etwa gar nicht neugierig gewesen ist.


    „Wozu brauchen Sie meine Email-Adresse?“, wollte Secundo wissen.


    „Haben wir denn da unten WLAN?“


    „Und wieso überhaupt „unten“? Mit „Berg“ verbinde ich etwas wie „oben“, meint ihr nicht?“


    „Deswegen isses ja ein BergWERK, hm?“


    Secundo kapierte nicht. Nichttechnische weil sprachliche Dinge waren nicht seine Stärke.


    „Na, wie ein BauWERK, verstehste? Das liegt doch auch mal unten …“


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    Frisch eingekleidet und mit blütenreinem Weiß angetan, gerieten die vier auf dem Weg zur Schicht im Schacht in eine Großdemo zum Erhalt der Arbeitsplätze unter Tage und machten von ihrem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch. Die Zeche lag nämlich gerade in den letzten Zügen, denn vom Anschluss an den MoRaSt und dem damit verbundenen Einstieg eines Großinvestors war zum Zeitpunkt der Aufnahmen noch keine Rede, fehlte jede Spur. Aber in Wirklichkeit waren die vier nur mitgelaufen, weil sie der Maid im Kimono das schwere Spruchband hatten abnehmen wollen.


    „Das ist aber schwer!“, stöhnte der Quatschkopp …


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    Kurze Zeit später standen die vier dann, dem Steiger auf den Fersen, am Ort des Einsatzes.


    „Ganz schön finster hier …“, war das letzte, was noch zu hören war.


    Dann zerrissen die Geräusche der Presslufthämmer jedwedes Gespräch.


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    Nicht wenig verwandelt, schlossen die Vier ihrer Schicht noch eine kurze Zechenbegehung an, bevor sie stillgelegt zu werden drohte. Zum Teil mit bloßen Händen hatten sie nach dem schwarzen Gold gegraben, weswegen die ganz wund waren. Nur der Quatschkopp hatte aus dem ICE neulich ein Erfrischungstuch mitgehen lassen und nutze dieses, bevor, Glückauf!, der Fotograf kam.


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    Anschließend mussten die Arbeitsanzüge wieder ordentlich weggehängt werden - was wiederum der Quatschkopp für eine ausgiebige Karussellrunde zu nutzen verstand …


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    … und auch bei der obligatorischen Duschaktion galt: Stets zu zweit, Leute. Und nie, nie den Helm abnehmen!


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    Geschniegelt und geschnatzt und wieder aufgesatzt und mit einer fetten Lohntüte in der Tasche überzeugte sich das Team Zypper anschließend vom ordnungsgemäßen Verbleib des eigenhändig geförderten …


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    Goldes? Apropos! Goldi! Wo steckt der Kerl die ganze Zeit?


    Und was wird aus der Zeche?


    Was aus den Vieren?


    Was aus der Serie? Soll die etwa hier schon lieblos enden?

  • Team Zypper@FW2012: (10) Zu Besuch beim Dalai Lama (der aber leider nicht daheim war.)


    Nachdem unsere rotbehelmten Schützlinge mit dem Bus direkt vor dem berühmten Potala-Palast abgesetzt worden waren, erübrigte sich eigentlich die Frage nach dem Weg. Der Quatschkopp versuchte es dennoch, indem er sein Kölsch-Wörterbuch zum Einsatz brachte und einen vorbeitrippelnden Kahlrasierten nach dem Dalai Lama fragte. Denn mit dem, so prahlte er freigelassen, sei man zum Tee verabredet.

    „Grüner Tee oder Rooiboos-Tee?“, kicherte der Mönch, der lange in Berlin gelebt hatte, vergnügt in sich hinein. Ließ sich dann aber nicht mehr lange bitten und deutete ernst auf ein gutgesichertes Tor, das unsere Helden kurz darauf passierten.


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    Umgehend wurden Commandante und seine Cumpanen in ein umfangreiches Begrüßungsritual verwickelt. Niemand, auch der dienstjüngste Novize nicht, wollte es sich nehmen lassen, dem Team Zypper die Hände zu schütteln, dessen Ruf hinauf bis in die dünne Luft am Dach der Welt geschallt war, denn auch dort hat man Internet und versteht auf der besten deutschsprachigen Seite die seltsamen Abenteuer der vier Mannen in Blau zu verfolgen. Das zog sich also ganz schön hin.


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    Doch schließlich war auch das erledigt, und es konnte daran gegangen werden, die Gastgeschenke zu überreichen. Mit den besten Wünschen von der FanWelt in Köln am Rhein angereichert, wo die Jecken ihr Wesen treiben, fanden die Kappen jedoch nur – sagen wir: - asiatisch-verhaltenen Anklang.


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    Höchste Zeit also, sich schnell eine wichtige Entspannungsübung anzueignen: Nimm rasch Platz an einem Wasser – denn der Bus fährt bald zurück – enthelme dich und entspanne dich zügig. Spüre, wie dir die Beine abgenommen werden und dein ganzes Inneres von einem tieftönenenden Ommm erfüllt wird.


    Nach einem Moment bemerkenswerten Tiefsinns ließ sich Secundo verlauten:


    „Darf ich was sagen, Chef?“


    „Nein.“


    „Aber meine Beine!“


    „Was - ist - mit - deinen - - Beinen …?“


    „Sie sind – ab!“


    „Ja, und?“


    „Ich mein ja nur.“


    „Was meinst du nur.“


    „Na, dass sie ab sind!“


    „Darf ich auch was sagen, Chef?“, ließ sich der Quatschkopp verlauten.


    „§$%& - JA!“


    „Wann fährt der Bus?“


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    Als die vier jedoch wieder ihre Helme aufs Haupt schrauben wollten, wartete eine Überraschung auf sie: Die ach so friedlichen Mönche waren durchaus für ein derbes Späßle zu haben. Die Vier hatten alle Hände voll zu tun, den albern kichernden und herumhuschenden Novizen hinterherzuhechten.


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    Doch wie geht die Sache aus? Schließlich hatten die vier die Zeichen ihrer Würde zurückerlangt, aber der Bus, war natürlich weg. Und der nächste fuhr erst wieder nach der Schneeschmelze. So blieb ihnen nichts anderes übrig, als den beschwerlichen Weg ins Tal zu Fuß zurückzulegen.


    „Du, Chef, saggamal?“, fragte Secundo in den Glast der Abendsonne.


    „Hm?“


    „Warum war denn der Dalai Lama eigentlich nicht da?“


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    Doch damit öffnet sich der Raum zu einer ganz anderen Geschichte, die ein andermal erzählt werden soll. Und noch immer wissen wir nix von Goldi. Vom Käffchen und Gräulein ganz zu schweigen. Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

    Team Zypper@FW2012: (11) Her(r) mit dem Ring!


    Als das Signal zum Angriff ertönte, waren die Vier nicht träge, sondern ergriffen ihrerseits die Fackeln und gingen auf sie mit Gebrüll!


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    Auch Käffchen und s’Gräulein hatten sich zum Mitspielen überreden lassen – auch wenn sie mit ihr Rolle nicht ganz einverstanden waren.


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    „Halt!“, rief Goldi mutig und stellte sich – der Gefahr nicht achtend – den brüllenden Horden entgegen, mit seiner Fistelstimme piepsend: „Hier hab ich doch, was ihr sucht!“


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    Das hätte er besser nicht getan. Nein, dieser Feindkontakt ist Goldi nicht gut bekommen!


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    Da waren die 4 in der Tat schon ein ganzes Stück weiter. Es war ihnen gelungen, an den Horden vorbei einen strategischen Vorteil zu errennen – und die plötzlich innehaltenden Wilden umgehend zum Schweigen zu bringen. Denn diese Eroberungstechnik, die die vier Ingenieure hier demonstrierten: die hatte man in Mittelerde noch nicht gesehen.


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    Oh weh, Goldi hat Federn lassen müssen. Kommt er wieder auf die Beine? Womöglich prächtiger als je zuvor? Und soll dies etwa Käffchens einzige Heldentat auf der FanWelt 2012 gewesen sein?



    Wir wissen es nicht. Was wir aber wissen: es geht weiter!


    Team Zypper@FW2012: (12) Käffchens neueste Heldentat


    An Bord eines Trawlers machten sich die Vier beim Fischfang nützlich und überboten sich später bei der Schilderung dessen, was sie da dem Meer entrissen hatten. Lediglich Käffchen bekam das Auf und Ab der Wogen nun so gar nicht.


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    „Nein, Jungs, von da oben könnt ihr wirklich nicht in die wühlende Gischt!“


    „Echt nicht?“


    „Sonst stinkt ihr danach nach Fisch und kommt nicht mehr in die Box! Damit das klar ist!“


    Manchmal muss man bei den Mannen auch grob werden, sonst tanzen sie einem völlig auf der Nase herum. Und riechen dabei …


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    Davon unbeeindruckt, dachte sich Käffchen, es wäre einmal wieder Zeit für eine Heldentat – und kaperte einen Heli. Nicht irgendeinen natürlich, sondern den von der weltberühmten Calypso.


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    Nichtsahnend verspeisten die bewährten Teammitglieder ihr wohlverdientes Eis.


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  • Da erschien mit endlosem Geknatter … aber seht selbst, wie die Perücken fliegen!


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    Na, das war ja mal wieder eine Meisterleistung, liebes Käffchen. Glückwunsch! Zuständigkeitshalber waren auch gleich wieder zwei Leute vom Fach zur Stelle und sparten nicht mit abfälligen Kommentaren. Wir übersetzen freundlicherweise aus der Kölner Mundart:


    „Wenn Dummheit quietschen würde, müsstest du den ganzen Tag mit einer Ölkanne herumlaufen!“


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    Mit unsinkbar sonnigem Gemüt ausgestattet, nahm Käffchen das jedoch als Kompliment und grinste unwiderstehlich in die Kamera.

    Team Zypper@FW2012: (13) Als die Ömer f’ech gewo’den


    Stets auf der Suche nach interessanten Aufgaben, die auf den zahlreichen Ständen der Kölner FanWelt 2012 zu bewältigen waren, konnte es nicht ausbleiben, dass auch unsere vier Helden der Ruf des Imperium Romanums ereilte. Flugs schlossen sie sich der erstbest vorbeimarschierenden Kohorte an und harrten der Schlachten, die da kommen sollten.


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    Das stieß nicht überall auf Gegenliebe. Liebe Leute, treue Jungs: DAMIT macht man sich aber nicht unbedingt Freunde, muss ich ja mal sagen. Helm ist durchaus nicht gleich Helm. Und ihr wollt mir doch nicht erzählen, dass so verbeulte Baustellenkappen wie die Euren es mit einer so schönen Römerhaube aufnehmen können.


    „Eben“, meint der Quatschkopp.


    Was sollen bloß der Römologe und Centurio Friccius dazu sagen?


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    Was aber ist ein Caesar, der den Rubikon überschreitet gegen die 4 wieder umgekleideten Ingenieure, die es mit dem Graben des Limes aufnehmen können?


    Wie habt ihr denn so schnell ein Loch da hineinbekommen?


    „Wir sind Ingenieure – wir können alles!“, riefs vierkehlig zurück.


    Na, wenn das mal gut geht!


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    Da haben wir ja den Römersalat! Und ich sag noch! Leut, sag ich!


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    Wenig später gings an die Überreichung des Gastgeschenkes. Welchen Anklang dies beim Hausherrn der römischen Villa fand, ist nicht überliefert, da nicht jeder des Lateinischen mächtig ist (ok, „Habemus Papam“, wissen wir ja nu.) Und schon gar nicht diese Ingenieure!


    "Die Säule da links gibt aber schon bissl nach, gell?"


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    Deutlicher hingegen fiel das Urteil des munteren Rundlichen rechts im Bild aus:


    „Die spinnen, die Ings!“


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    Wer spinnt noch? Wer spinnt weiter? Wer nicht mehr? Wer schon wieder?


    Bald wissen wir mehr!

    Team Zypper@FW2012: (14) Es ist nicht alles Colt, was ballert. (Goldi mal wieder!)


    Wie bekannt, hatte Goldi das große Los gezogen und war auch ansonsten mit reichlich flüssigen Mitteln in der Domstadt erschienen, deren sagenhafter Reichtum ihm längst zu Ohren gekommen war. Da er sich davon seinen Teil als Ergänzung seiner Reisekasse zu sichern gewusste hatte, machte er sich nun auf seinen Weg über die FanWelt 2012, um ein wenig Gold unters Volk zu bringen. Schnell wurde er fündig! Einen so schönen Mantel hatte er sein Lebtag nicht gesehen!


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    Derart aufgeschirrt, stürzte er sich ins überirdische Herbstabendlicht in der Halle in Köln


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    und kreuzte mit keinen Geringeren als den Musketieren die Klingen.


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    „Macht mir da aber keine Kratzer rein, hört ihr?“


    Goldi wusste nicht, dass diese Tiere nur französisch sprachen und ja überhaupt gar keine Tiere waren!


    “Qu'est-ce que monsieur étrange a dit?”, hörte er sie im Weggehen murmeln. Aber da war der Kratzer schon drin!



    Auch vor einem Trupp holländischer Raumschiffmatrosen machte er eine gute Figur, indem er die goldene Keule schwang und Fachbegriffe aus der Welt des Controlling in die Luft der FanWelt sandte. „Wat doet hij zeggen?“ war auch hier die einzige Resonanz, die wir nur deswegen wiederzugeben in der Lage sind, weil das Internet mit seinen wundervollen Übersetzungsprogrammen schon lange unser Freund ist.


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    Diese finsteren Herren aus der Riege derer zu Altezza waren es nachweislich nicht. Tja, Goldi, wenn man beladen wie ein Pfingstochse durch die Halle stolziert und vor Gold nicht laufen kann, DARF man sich nicht wundern, wenn die einem ziemlich unmissverständlich an den Mantel und seinen Träger bei der Gelegenheit gleich mit hopps nehmen wollen.


    Dank des beherzten Einsatzes der Vier kamen die Finsterlinge jedoch nicht weit.


    „Himmelswillen Leute, wo habta denn die Wummen plötzlich her?“


    „Wir sind Ingenieure“, kams zurück.


    „Wir können auch anders!“, schallte es.


    „Ganz anders“, ergänzte der Quatschkopp.


    „Zum Anderswerden anders!“ hatte Commandante das letzte Wort.


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    Mit diesen Argumenten konfroniert, blieben den beiden in Schwarz nur noch, sich unverzüglich zu trollen und Goldi in seine Freiheit zu entlassen. War er da froh, dass dieses Geschichte noch einmal gut ausgegangen war!



    Das vorletzte Wort ist wie immer der Dank an alle Beteiligten und Erlaubnisgeber, diesmal insbesondere den Freunden von der www.dutchmoonbase.com und Altezza. Der ist übrigens ganz nett und wollte natürlich nix klauen bei mir sm01.gif.



    Das letzte Wort dieser Reihe ist übrigens noch lange nicht gesprochen.

  • Team Zypper @ FW 2012: (15) Durch Schöne ins Freie – Die Bildungseinheit


    „Will ja nix sagen“, sagte der Untere zu dem Oberen.

    „Dann sag nix.“

    Pause.

    „Muss aber was sagen.“

    „Dann sag was.“

    „Du - bist – schweeeer!“


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    „Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf?“ erkundigte sich der Quatschkoop höflich bei seinem Chef.


    „Bitte!“


    „Du bist verdammt schweeeer!“


    „Der gleiche Gag wird auch durch unmittelbare Wiederholung nicht besser.“, meinte Commandante.


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    Des Rätsels Lösung, die hier so drückte: Das Logo der Berliner Steinkultur e.V., erbaut von Idefix. Für die fahrlässige Unterbringung kann er jedoch nichts. Immer kommen die 4 unter die Räder aber auch!


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    Kurz darauf posieren die wieder Hergestellten vor dem, was weltweit schmerzlich vermisst wird.


    „Jungs, da müssen wir rein und mal schauen, was die Altvorderen so getrieben haben!“


    Das einsetzende Gemaule konterte Commandante mit dem Hinweis auf die Zuschüsse des Bildungsministeriums, ohne die die Reise nach Köln nicht möglich gewesen wäre.


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    „Mensch guckt mal, früher war alles aus Holz!“


    Zum Beispiel diese hervorragend erhaltene und heute praktisch unbezahlbare Ro-Ro-Fähre. Wer hat, der hat!


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    Fröhlich turnen die Vier auf diesen Traktoren aus den Anfangsjahren herum… (In dem Zustand eine Augenweide.)


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    … und legen sich in einem Baukasten aus archaischer Zeit zur Ruhe, den man sonst allenfalls vom Hörensagen kennt .


    „Drückt in echt aber etwas“, meinte der Quatschkopp.


    „Ist doch bloß für ein Bild!“


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    Doch dann stockt den Vieren der Atem (und dem Besitzer dieses Exponates auch) – nähern sie sich doch der Original-Falt-Bauanleitung des ersten Zuges, der in L je auf Schienen gestellt wurde. Sie ist so selten, dass es dafür gar keinen richtigen Markt gibt. Im Hintergrund gut zu sehen: Früher druckte man die Anleitung nämlich einfach auf die Schachtel!


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    Das Team Zypper ist dem stolzen Besitzer Sven ausgesprochen dankbar, dass er anlässlich der FanWelt 2012 eine Ausnahme gemacht und den historischen Zug für ein Foto auf die Schienen von heute gestellt hat.


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    Kurz darauf der nächste historische Moment: Der älteste L-Zug Nase an Nase mit dem im November 2012 noch gar nicht auf dem Markt erschienenen Horizon-Express.


    Da kam denn auch das komplette Team zusammen. Obwohl sich Käffchen eigentlich gar nicht so viel aus Zügen macht.


    Das komplette? Nein. Der Quatschkopp muss sich unbedingt persönlich von der Qualität des vor 60 Jahren verwendeten Kartonmaterials überzeugen.


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    Team Zypper @ FW 2012: (16) Einer dieser Tage, geschnitten in kleine Teile


    Nach einer ausgedehnten Stärkung im Restaurant „Max“, das wegen der exzellenten Küche dort in keinem der einschlägigen FanWelt-Reiseführer für Minifigs fehlen darf,


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    … eilten die solcherart Gestärkten schon zu ihren ersten Taten an diesem Tag. Da galt es, ein Schiff zu heben, dessen Name entfernt an einen welken Schlagersänger erinnert, wie sich der Quatschkopp zu erinnern meinte und sogleich aus voller Kehle anstimmte:


    „Hossa! Hossa!“


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    „Jetzt velwechserst du aber etwas“, begütigte Secundo, „ging der größte Hit von dem nicht dem nicht ganz anders?“


    „Ich traf sie irgendwo/bei Hertie aufm Klo/ Lo-li-taaaa!


    „Ach, du kannst doch Nabucco nicht von Nabokov unterscheiden“, frotzelte Commandante da, der im Team in jeder Hinsicht als der in kulturellen Dingen noch am Ehesten Bewanderte gelten darf.


    So geht es eben zu bei diesen kleinen munteren Kerlchen, sag ich euch! Immer sind sie zu irgendwelchen Streichen aufgelegt! Was hält man denn zum Beispiel hiervon:


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    Hat das jemand von den geschätzten Freundinnen und Freunden dieser kleinen Serie verstanden? Was das soll, das mit den vier Fröschen? Froschkönig, schon klar. Heinrich, der Wagen bricht, und so weiter. Aber weiter?


    Weiter ging es auf vier Rädern, doch da hatten die Vier sich hoffnungslos in einem ganz anderen Film verirrt …


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    Das hat vielleicht gedauert, bis ich die Jungs aus Brixes Autos wieder raushatte! Könnt ihr euch nicht irgendwo ein bisschen nützlich machen und zur Abwechslung entgeltlich mal anpacken? Goldi verweist diskret auf die zügig sich leerende Reisekasse, und ich warte auf euren Vorschlag! (Zum Glück kam der gleich!)


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  • Kaum waren die Jungs damit fertig und hatten Legovillers Zäune abgeladen, setzte umgehend das große Stöhnen ein: „Pause!“ schrie es.


    Dabei war der halbe Vormittag noch nicht mal rum! Aber ein erneut diskreter Hinweis auf den mit der Ingenieursgewerkschaft ausgehandelten Tarifspitzenvertrag beendete mein Zögern, und so zeigten die Vier, was sie beim Legoparden abgeschaut hatten. Warum das aber ausgerechnet in der Herzseestadt passieren musste?


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    Und immer wieder war es nötig, das Team daran zu erinnern, dass die Exkursion nach Köln nicht bloß vom Lustgedanken getrieben sein sollte, sondern auch einen bildungsbürgerlichen Anspruch zu verfolgen hatte.


    „Die Bildungseinheit hatten wir doch aber schon!“


    Sei’s drum. Kölnerinnen und Kölner! Welches stadtbekannte Sprichwort verbirgt sich hier?


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    Bei richtigen Lösungsvorschlägen mit der historisch korrekten Begründung geht’s mit den Bildergeschichten zur FanWelt 2012 weiter.


    Sonst natürlich auch. Wie immer zwanglos, aber gern!


    Team Zypper @ FW 2012 (17) Um Horizont, Salz und Teer: Abschied von Kölle


    An seinem letzten Tag des Arbeits- und Lustbesuches der FW 2012 wurde das Team Zypper bei diesem in weiß gehaltenen Anwesen vorstellig und verwickelte den Architekten in eine Fachdiskussion, in der es um den fehlenden Tympanon, um den Risalit sowie um andere Leckerbissen aus der Architekturfachsprache ging. Die vier waren umgehend in ihrem Element und äußerten sich anschließend lobend zur Kompetenz des Bauherrn. Die Kompetenz Secundos bestand in diesem Moment jedoch darin, ein ansprechenderes Bildmotiv zu finden. Olé!


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    Darum sei an dieser Stelle nachgereicht, welches Schloss den Diskussionsbeitrag illsustrieren sollte. Kenner wissen, wo dieses Gebäude steht, und noch größere Kenner mögen wissen, wo das Foto entstanden ist.


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    Von lauter richtigen Einsendungen (bitte nur per PN) verfolgt, suchten die vier ihr Heil in der Flucht. Wie konnten sie froh sein, keinen der tieffliegenden Bälle an die Rübe bekommen zu haben. So fällt es leicht, seine Termine einzuholen.


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    Denn wir sind ja – und da wiederholen wir uns – nicht zum Spaß hier. Und die Minigolfbahn zu Füßen des Colonius muss auch zusehen, wie sie den Publikumsandrang kanalisiert kriegt.


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    Die frisch erworbenen Lichtschwerter mussten schließlich auch noch eingeweiht werden. Dazu hatten sich die Vier einfach in einen Wachablösung geschmuggelt und machten die gewohnt gute Figur.


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    Dem langen Strammstehen schloss sich eine Lockerungsübung fürs Gedärm an …


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    … und anschließend sammelten die 4 einen weiteren Beweis dafür, warum es schade ist, dass bestimmte Elemente nicht in Edelstahl zu haben sind. Beispielsweise um einen Bergungspanzer zu betreiben, den der Olly gebaut hat, der nebenbei noch ein Buch geschrieben hat …


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    in das nicht irgendwer seinen Namen – und, wenn man so will, seinen Segen - gesetzt hat. Kann das wer entzyffern? Es kommen 3 K drin vor.


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    Kaum damit fertig, lief den Vieren ein Rudel munterer Freunde aus der Schweiz über den Weg. Ihnen war erkennbar nicht das Brotstückchen in den Käse gefallen. Der Laden im Parterre wird’s zufrieden gewesen sein …


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    … bis das Team Zypper die Sache in die Hand nahm – bzw. aufn Kopp.


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    Die letzten Gastgeschenke mussten nicht nur verteilt, sondern natürlich auch angenommen werden – was die Großen Ahnen aber mit bewundernswürdigem Gleichmut fertigbrachten.


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    Die Bilanz der tollen Tage in der Messehalle Zwo:


    Zahlreiche Kostbarkeiten wurden entdeckt, so diese ausschließlich aus Fehlfarben bestehende, sündhaft teure Fassade …


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    … einige Rätsel blieben, so dieses Schild am Reinigungswagen im Hotel Ibis zu Frechen, in welchem die MoRaSt-Bewegung ihren Anfang nahm …


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  • … alte Freunde (viele da?) wurden wiederentdeckt, auch wenn es gleich wieder Abschied nehmen hieß: „Ich will weiter gehn, keine Tränen sehn!“, gluckert der Rhein, und auch Tünnes und Schäl wurden ganz still. Sie blieben ja hier …


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    … und mussten nur noch an ihren Stammplatz in der Altstadt verankert werden. Der Apparat klickt geduldig.


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    Die Spitze des Berges nicht, nein, aber diese Fassade funkelt im Abendsonnenschein …


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    … und – at last – die Domplatte natürlich. Es ist November, und die Staubsäulen stehen in der Halle, und sie funkeln wie kleine Sterne. „Kneif mich mal“, sagte der Quatschkopp.


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    Aber ihr wollt euch doch nicht etwa auf den weiten Heimweg machen, ohne vorher eine kleine Stärkung am Strand zu euch genommen zu haben? Die sprechen zwar alle nur dänisch, aber das Bierchen schmeckt international.


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    Wir versprechen euch, wir sind zurück bei euch, wenn der Wind von Süden weht.


    „Ich saach nit leb wohl,“, sagt die Bezaubernde mit den Sommersprossen, „dat Wort dat kling wie Hohn, völlig hohl. Maach et joot!“


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    Erschöpft, aber glücklich, ließen die 4 sich in die eigens mitgeführten Massagesessel im bereitstehenden ICE nach Berlin fallen …


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    … und waren schon nach wenigen Stunden der Entspannung erfrischt und bereit zu neuen Taten.


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    Wir danken nochmals ausdrücklich, ausführlich, ausgesprochen herzlich allen Mitausstellern und Möglichmachern, die so nett waren, uns auf ihre Anlagen zu lassen, damit wir Material für unsere kleinen Geschichten sammeln konnten.


    Und wir danken den Veranstaltern für eine perfekte Organisation!



    Ende der Staffel


    ... Und da sind wir wieder im Hier und Jetzt angekommen und danken herzlich für die Aufmerksamkeit.

    Frohen Gruß

    Andreas

  • Danke für die Mühe. Bin wieder mal hellauf begeistert von der Kombination Bild und Text.

    Grüße aus dem Bergischen Land

    Keine ungeöffneten Kartons sammeln, sondern bauen!